Baugenehmigungen in Berlin steigen erstmals seit acht Jahren - Rückgang in Brandenburg

Baugenehmigungen in Berlin steigen erstmals seit acht Jahren - Rückgang in Brandenburg - (Foto: Satellitenschüssel an Wohnhaus (Archiv))
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Berlin ist im vergangenen Jahr erstmals nach acht Jahren wieder gestiegen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, meldeten die Berliner Bauaufsichtsbehörden für das Jahr 2025 insgesamt 13.754 genehmigte Wohnungen. Das entspricht einem Anstieg von 40,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von den genehmigten Wohnungen sollen 11.634 in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen, was einem Zuwachs von 35,9 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht.
Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau beliefen sich auf rund 5,87 Milliarden Euro und lagen damit 11,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Während in Berlin ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen ist, entwickelte sich die Lage im benachbarten Brandenburg gegenläufig. Dort ging die Zahl der genehmigten Wohnungen im selben Zeitraum um 12,1 Prozent auf 7.962 zurück, wie die Statistiker weiter mitteilten. n neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden werden 7.047 der genehmigten Wohnungen entstehen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang um 2,3 Prozent. Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betrugen 4.852,7 Millionen EUR; 32,6 Prozent mehr als 2024.

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