Nach einem Stromausfall in Teilen des Berliner Südwestens hat der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Frank-Christian Hansel, die Energieinfrastruktur der Hauptstadt scharf kritisiert. Das teilte die AfD-Fraktion am Samstag mit.
Der Ausfall betraf am Samstag die Ortsteile Lichterfelde, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf. Hansel sprach von einem 'ernsten Warnsignal' für den Zustand der Berliner Energieinfrastruktur.
Er äußerte die Vermutung, ob auch diesmal, ähnlich wie bei einem Blackout in Treptow-Köpenick im Vorjahr, ein 'linksterroristischer Akt' der Auslöser gewesen sein könnte.
Unabhängig von der konkreten Ursache sei die 'strukturelle Schwäche' des Berliner Stromnetzes besorgniserregend. Der Ausfall eines einzelnen Netzknotens habe ausgereicht, um großflächig die Stromversorgung und teilweise die Telekommunikationsinfrastruktur lahmzulegen. Hansel forderte eine ehrliche Bestandsaufnahme der Netzknotenstruktur und kritisierte, die durch die Klimapolitik 'herbeigeführte, auf Kante genähte Energieversorgung' sei 'gemeingefährlich'.
AfD kritisiert Energieversorgung nach Stromausfall in Berliner Südwesten
über dts Nachrichtenagentur
03. Januar 2026 - 13:45 Uhr
Von Sophie Neumann