Beginnende Alkoholabhängigkeit kann Anzeichen für Burnout sein

Beginnende Alkoholabhängigkeit kann Anzeichen für Burnout sein. Foto: iStock / Ralf Geithe

„Übermäßiger Alkoholkonsum kann ein Hinweis darauf sein, dass sich der betroffene Mensch im Burn-out befindet“, erklärt Arezu Dezfuli, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie. Die Wahlhamburgerin zählt zu den bekanntesten Burn-out Fachleuten des Landes. In der Hansestadt betreibt die Medizinerin eine gut laufende Privatpraxis für umfassende Medizin mit dem Schwerpunkt Burn-out Behandlung und Burn-out Prävention. Der Patientenstamm setzt sich mehrheitlich aus Fach- und Führungskräften sowie Unternehmerinnen und Unternehmern zusammen. Das Besondere: Dezfuli und ihr Praxisteam mit zertifizierter Expertise in Ernährungsberatung, Psychotherapie und Orthomolekulare Medizin verzichten dort komplett auf eine pharmazeutische Behandlung der Patientinnen und Patienten. 

Mit Alkohol die depressive Stimmung aufhellen?

Wohl auch deshalb kam kürzlich Manfred Spiessacker*, Besitzer eines Handelshauses und einer Werkstatt für Luxus-Jachten, auf Empfehlung in die moderne Hamburger Praxis. In seinem Anamnesegespräch mit der Medizinerin wurde schnell klar, dass der 43-jährige Hanseat bei miserabler Gesundheit war. Hintergrund: Obwohl seine mehr als 15-köpfige Belegschaft ihn als „Traumchef“ bezeichnete, konnte er selbst den beruflichen Stress nicht mehr richtig verarbeiten. Er berichtete seiner Ärztin, dass er an massiven Schlafstörungen leide, starke Unruhe verspüre und von krampfartigen Bauchkrämpfen geplagt werde. Zudem fühle er sich immer häufiger verzweifelt und depressiv. In diesen Momenten greife er dann regelmäßig zu alkoholischen Getränken, verriet der erfolgreiche Unternehmer in der Sitzung. 

Individuelles Programm gestartet

Kein Wunder, dass auch die Ergebnisse der anschließenden Laboruntersuchung nicht gut ausfielen: Der Mann wies einen starken Hormon- und Vitaminmangel auf, seine Darmwand war entzündet und Herz-Rhythmus-Störungen wurden nachgewiesen. Die Diagnose der Fachärztin lautete daher auch: „Schweres Burn-out aufgrund beruflichen Stresses in Verbindung mit schlechter Ernährung und übermäßigem Alkoholkonsum“. Laut Dezfuli galt es diesen bedrohlichen Zustand mithilfe eines bewährten und ärztlich-begleiteten Programms zu ändern und so einen Zusammenbruch des Systems zu verhindern: gesagt, getan. 

Folgende Behandlungen und Programmpunkten unterzog sich Patient Spiessacker* in den folgenden Wochen: 

Intensive Hormon- und Vitaminzufuhr durch medizinisch betreute Infusionen und zusätzlicher Einnahme von natürlichen Vitaminpräparaten. 

Wiederaufbau der Darmgesundheit mit Hilfe naturidentischer Mittel, pflanzlicher Extrakte und Probiotika; einhergehend mit einer radikalen Ernährungsumstellung inklusive komplettem Alkoholverzicht und anderer Sucht-auslösender Stoffe. 

Individuelles Bewegungs- und Sportkonzept.

Regelmäßiges Coaching zum Thema Resilienz und Arbeitszeitmanagement inklusive Delegieren von Aufgaben und Verantwortung. 

Die Folge: nach eigener Aussage konnte der Patient bereits nach einem Monat konsequenter Umsetzung des ärztlichen Plans wieder genug schlafen, hatte keine Bauchkrämpfe und Durchfälle mehr. Zudem habe sich seine Grundstimmung nach diesen vier Wochen erheblich verbessert und er habe vier Kilogramm Körpergewicht verloren, ohne dass er eine direkte Abnahme-Diät habe befolgen müssen. Anfänglich habe er zwar 14 Tage an starken Kopfschmerzen gelitten, die hätten sich aber mit der Zeit aufgelöst, so der Jachtunternehmer. Der Burn-out-Patient will sich daher laut eigener Aussage noch mindestens weitere neun Monate in der Hamburger Praxis behandeln und betreuen lassen. Seine Ärztin stellt ihm eine gute Prognose aus: „Wenn Herr Spiessacker* so konsequent wie bisher weitermacht, dann kann er stabil bleiben. Dann könnte er sogar schon bald ein Glas Alkohol im Monat bewusst genießen. Meine Betonung liegt allerdings auf bewusst und Genuss, nur dann kann ein Sucht-förderndes Genussmittel nämlich unbedenklich konsumiert werden“, erklärt die Fachmedizinerin ihre persönliche Einstellung. 

Achtung: Leiden Sie selbst oder eine Bekannte/ ein Bekannter an den hier beschriebenen Symptomen? Dann konsultieren Sie ihren Hausarzt oder ihre Ärztin.  Die Praxis für umfassende Medizin von Arezu Dezfuli erreichen Sie unter der Burnout-Hotline 040-18111850. Der Kontakt über die Webseite ist ebenfalls möglich, klicke hier: *Name, Alter und sonstige persönliche Informationen über den Patienten sind von der Praxis vor Übergabe an die Redaktion geändert und anonymisiert worden. Die Redaktion hat keine Kenntnis über persönliche Daten oder Gesundheitsdaten des Protagonisten. 

Dieser Gastbeitrag wurde von Pressebüro LAAKS im Auftrag der Privatpraxis für umfassende Medizin Hamburg / Arezu Dezfuli erstellt.

Kontaktinformationen


Firma:

 Privatpraxis für umfassende Medizin Hamburg / Arezu Dezfuli