B.Z.-Kulturpreis 2026 setzt ein Zeichen für Berlin

Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin (r.), mit allen Preisträgern und Sponsoren des B.Z. Kulturpreises 2026 | Bild: BERLINboxx

Es sind jene Abende, in denen sich eine Stadt ihrer selbst vergewissert. Die 32. Verleihung des B.Z.-Kulturpreises vor 900 Gästen im Haus der Berliner Festspiele, genial moderiert von Meret Becker, zeigte Berlin als kulturelle Kraftzentrale: souverän, vielfältig und von bemerkenswerter künstlerischer Dichte. Wie die B.Z. ausführlich berichtete, standen Persönlichkeiten im Mittelpunkt, die weit über den Moment hinauswirken.

Ausgezeichnet wurden die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die international gefeierte Opernsängerin Elīna Garanča, der Berliner Maler Norbert Bisky, der Schauspieler Alexander Scheer sowie der Regisseur Kirill Serebrennikov. Darüber hinaus wurden Peter Plate und Ulf Leo Sommer für ihr gemeinsames künstlerisches Wirken geehrt. Eine Auswahl, die exemplarisch für die Spannweite der Berliner Kultur steht – zwischen internationalem Rang und lokaler Verankerung, zwischen großer Bühne und künstlerischer Eigenwilligkeit.

Das Besondere an dieser Preisverleihung sind die persönlich auf die Preisträger zugeschnittenen Kunstdarbietungen, wie B.Z.-Chefredakteur Jan Schilde hervorhob. Gerade die Ehrung von Norbert Bisky verlieh dem Abend eine besondere zeitgenössische Note: Seine Malerei, die sich mit Brüchen, Identität und gesellschaftlicher Realität auseinandersetzt, steht sinnbildlich für ein Berlin, das sich nicht in Selbstgewissheit einrichtet, sondern stets neu befragt

 

Spielbank Berlin – eine Säule der Kulturförderung

Dass ein Abend dieser Qualität möglich wurde, ist auch Ausdruck eines verlässlichen Zusammenspiels von Kultur und Engagement. Die Spielbank Berlin unterstrich einmal mehr ihre Rolle als tragende Säule der Kulturförderung in der Hauptstadt. Ohne Partner wie die Spielbank Berlin oder Mario Hempel wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht denkbar, betonte B.Z.-Chefredakteur Jan Schilde in seiner Rede.

Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, formulierte es so: „Kulturförderung ist für uns kein punktuelles Engagement, sondern Teil unserer Verantwortung für diese Stadt. Berlin lebt von seiner kulturellen Vielfalt – und wir tragen mit Überzeugung dazu bei, dass sie sich entfalten kann.“ So wurde die Gala zu mehr als einer Preisverleihung: zu einem klaren Bekenntnis zur kulturellen Substanz Berlins und zu den Kräften, die sie tragen.

 

Prominenz aus Politik und Stadtgesellschaft

Dass dieser Anspruch auch von der Stadtgesellschaft gespiegelt wird, zeigte ein Blick in den Saal: Mit dem Star-Geiger David Garrett, Box-Ikone Regina Halmich, den Schauspielern Oliver Mommsen und Ben Becker, Conchita Wurst, Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson sowie den ehemaligen Regierenden Bürgermeistern Klaus WowereitMichael Müller und Walter Momper waren ebenso prägende Persönlichkeiten anwesend wie Springer-Vorstandschef Dr. Mathias Döpfner und Konzertveranstalter Prof. Peter Schwenkow. Ihre Präsenz verlieh dem Abend zusätzliche Strahlkraft – und unterstrich, welchen Stellenwert Kultur in Berlin einnimmt.

Weitere Bilder

B.Z.-Kulturpreis 2026 setzt ein Zeichen für Berlin Bild 1
Gerhard Wilhelm (r.), mit Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und Pyronale-Chef Mario Hempel | Bild: BERLINboxx
B.Z.-Kulturpreis 2026 setzt ein Zeichen für Berlin Bild 2
Gerhard Wilhelm (l.), mit Anette Brücher-Herpel, Geschäftsführerin NOVOMATIC Spielbanken Holding Deutschland, und B.Z.-Chefredakteur Jan Schilde | Bild: BERLINboxx

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Spielbank Berlin

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