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Zusätzliches Kontingent: 5100 Feyenoord-Fans in Berlin

Spieler des FC Union Berlin trainieren während einer Trainingseinheit. Foto: Jeroen Putmans/ANP/dpa/Archivbild

Rotterdam (dpa) - Feyenoord Rotterdam wird beim Gastspiel in der Conference League bei Union Berlin von einem großen Anhang unterstützt werden. Union hatte dem niederländischen Verein für die Begegnung am kommenden Donnerstag im Berliner Olympiastadion (21.00 Uhr) neben dem vorgesehenen Kontingent von 2800 Karten weitere 2300 Tickets zur Verfügung gestellt, die am Donnerstagabend innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren. Somit feuern 5100 Anhänger den niederländischen Erstligisten an.

Nach den gewaltsamen Zwischenfällen rund um das erste Hinspiel zwischen beiden Clubs in Rotterdam waren die Verantwortlichen des niederländischen Clubs überrascht, dass Feyenoord-Fans zusätzliche Karten angeboten wurden. «Weil wir nicht nur Problemfans haben, sondern auch sehr positive. Natürlich machen wir uns Sorgen darüber, ob es gut geht. Wir fordern auch jeden auf, sich in Berlin gut zu benehmen. Sonst schaden sie dem Club enorm», erklärte der Feyenoord-Aufsichtsratvorsitzende Toon van Bodegom.

Union wurde dagegen nach den rassistischen Vorfällen beim 3:0-Sieg über den israelischen Meister Maccabi Haifa mit einer Teilsperrung der Blöcke 13 und 14 bestraft. Zudem müssen die Köpenicker in der Begenung gegen Rotterdam in den Blöcken ein Banner mit der Aufschrift «#NoToRacism» sowie dem UEFA-Logo installieren.

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