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Zurückgetretener Radprofi Tony Martin schließt Comeback aus

Radsport-Profi Tony Martin in Aktion. Foto: Eric Lalmand/BELGA/dpa/Archivbild

Brügge (dpa) - Deutschlands Radsport-Routinier Tony Martin hat nach seinem Rücktritt vom Profisport kategorisch ausgeschlossen, noch einmal zurückzukehren. «Man wird ganz, ganz sicher auch kein Comeback von mir sehen», sagte der 36-Jährige am Mittwoch nach seinem letzten Rennen, bei dem er im Zeitfahr-Mixed in Flandern die WM-Goldmedaille mit Deutschland gewann. Martin ist damit achtmaliger Weltmeister. Auf die Frage, ob er jetzt doch weitermachen müsse, weil er noch immer gewinne, antwortete er: «Nein, werde ich nicht. Aber es ist doch auch schön, abzudanken, wenn man ganz oben ist.» Der Cottbuser hatte seinen Rückzug am Sonntag angekündigt und sich das Zeitfahr-Mixed als letztes Rennen ausgesucht. Nun geht er mit Gold von der großen Bühne. «Nach einer so tollen Karriere gibt es doch nichts Schlimmeres, als irgendwann in der Versenkung zu verschwinden und tschüss zu sagen und keinen interessiert es», sagte Martin.

Mannschaftskollegin Lisa Klein sagte: «Man hat immer hochgeschaut zu ihm. Er ist ein Wahnsinnsrennfahrer.» Neben Martin und Klein zählten auch Max Walscheid, Nikias Arndt, Lisa Brennauer und Mieke Kröger zum siegreichen Team, das Gold holte. Die Niederlande und Italien komplettierten die Medaillenränge.


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