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Zahl der Corona-Patienten in Kliniken leicht gestiegen

Eine Lösung wird auf eine Testkassette eines Corona-Schnelltests aufgeträufelt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern in Brandenburg ist leicht gestiegen. Nach 54 Patienten am Vortag meldete das Gesundheitsministerium am Samstag 61 Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken behandelt werden müssen. Davon werden 20 Patienten intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 19 mit Stand Freitag beatmet werden. Am Donnerstag waren 56 Covid-Patienten im Krankenhaus.

Der Anteil der Menschen, die binnen eine Woche je 100.000 Einwohner mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt werden, betrug am Samstag 0,91 Prozent nach 0,87 am Freitag. Landesweit waren am Freitag 1,7 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt.

Die Gesundheitsämter in Brandenburg meldeten am Samstag innerhalb eines Tages 126 neue Corona-Ansteckungen und damit weniger als einen Tag zuvor. Am Freitag waren es 212 neue Fälle. Die Zahl der derzeit Infizierten und Erkrankten wird auf rund 2500 geschätzt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging nach Angaben vom Samstag im Vergleich zum Vortag zurück. Innerhalb der vergangenen sieben Tage steckten sich je 100.000 Einwohner 37,8 Menschen mit dem Coronavirus an nach 38,5 am Freitag; vor einer Woche hatte der Wert bei 36,4 gelegen. Den höchsten Wert verzeichnete der Kreis Teltow-Fläming (66,6), den niedrigsten die Uckermark (18,6).

Die Pandemie breitet sich damit in Brandenburg vergleichsweise langsam aus. Unter den Bundesländern hat nur Schleswig-Holstein eine geringere Sieben-Tage-Inzidenz. Den bundesweiten Wert gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag mit 64,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,3 gelegen, vor einer Woche bei 60,6.

© dpa-infocom, dpa:211002-99-451546/2


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