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Zahl der Asylanträge in Brandenburg geht weiter zurück

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg hat im vergangenen Jahr rund sieben Prozent weniger Asylbewerber neu aufgenommen als noch 2018. Insgesamt 3562 Menschen aus mehr als 50 Staaten in der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) stellten einen Asylantrag - ein Jahr zuvor waren es noch 3840 Neuzugänge, wie das Brandenburger Innenministerium am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der neu gestellten Asylanträge seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 ging damit in Brandenburg bereits im vierten Jahr in Folge zurück.

Die meisten Asylbewerber (359) in der ZABH kamen im vergangenen Jahr demnach aus Russland. Aus Syrien stammten 326 Menschen, aus Afghanistan 289 und aus dem Irak 234. Die Gesamtzahl der Asylbewerber in Brandenburg belief sich zum 31. Dezember 2019 auf 11 604, rund drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor (11 950). Sie besitzen eine Aufenthaltserlaubnis, in der Regel durch einen laufenden Asylantrag. 6554 Menschen waren ausreisepflichtig - darunter 5218 Geduldete, deren Abschiebung ausgesetzt war.

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