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Wüst fordert hohen «Schutzwall» gegen Omikron

Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Hendrik Wüst (CDU), hat an Bund und Länder appelliert, einen möglichst hohen Schutzwall gegen die drohende fünfte Corona-Welle zu bauen. Die Hinweise des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Expertenrats der Bundesregierung würden «ausgesprochen ernst» genommen, twitterte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident am Dienstag zu Beginn der Bund-Länder-Krisenberatungen. «Omikron verlangt Entschlossenheit und politische Führung», schrieb Wüst mit Blick auf die rasante Ausbreitung der Virusvariante. «Bund und Länder müssen in einer gemeinsamen Strategie den Schutzwall vor der 5. Welle so hoch wie möglich bauen.»

Vor den Bund-Länder-Beratungen hatte das RKI maximale Kontaktbeschränkungen gefordert, und zwar sofort. Aus «fachlicher Sicht» empfahl Deutschlands oberste Seuchenbehörde dabei am Dienstag auch die sofortige Schließung von Restaurants und die Verlängerung der Weihnachtsferien für Kitas und Schulen. Der neue Expertenrat der Bundesregierung hatte zuvor vor der Gefahr einer «explosionsartigen Verbreitung» der Omikron-Variante gewarnt.