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Woidke zu Antrittsbesuch bei Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Dietmar Woidke (SPD), Bundesratspräsident und Ministerpräsident von Brandenburg. Foto: Christoph Soeder/dpa

Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat als gegenwärtiger Bundesratspräsident am Freitag gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Sonderprägung der Zwei-Euro-Münze mit dem Motiv von Schloss Sanssouci vorgestellt. Die Münze mit dem berühmten Potsdamer Schloss und den Weinbergterrassen wurde bei Woidkes Antrittsbesuch bei der Kanzlerin in Berlin präsentiert. Mit «30 Millionen Mal "Ohne Sorgen"» bezifferte die Staatskanzlei in Potsdam - unter Anspielung auf die Übersetzung des Namens Sanssouci - die Zahl der Prägungen.

Mit dem Geldstück werde die Aufmerksamkeit auf glänzende Art und Weise auf die Landeshauptstadt und das Land gelenkt, sagte Woidke. «Mit dem Schloss Sanssouci zeigt sie ein weltbekanntes Wahrzeichen, aber Brandenburg ist noch viel mehr: wundervolle Landschaften, pittoreske Altstädte und freundliche Menschen zwischen Prignitz und Lausitz.»

Sanssouci stehe für die «friderizianische Tradition der Toleranz», erklärte Woidke. «Viele sehen in Friedrich II. einen aufgeklärten Monarchen, den Philosophen und Künstler. Der Satz, wonach jeder nach seiner Facon selig werden soll, stammt von ihm.» In Preußen habe schon früh Toleranz in Glaubensfragen geherrscht. «Die Wissenschaften und Künste waren in Preußen zu Hause. Ein wichtiger Punkt. Damals wie heute.»

Der Entwurf für die Abbildung des Schlosses auf der Münze stammt von dem Grafiker Jordi Truxa aus Neuenhagen (Märkisch-Oderland). In der Serie «Bundesländer» wird seit 2006 jedes Jahr eine Zwei-Euro-Gedenkmünze herausgegeben. Die Reihenfolge orientiert sich an der Bundesratspräsidentschaft. 2021 und 2022 erscheinen die Münzen der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen, die das Set komplettieren.

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