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Wohnungsbrand in Lübben: Zehn Menschen in Klinik gebracht

Ein Feuerwehrfahrzeug steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Lübben/Potsdam (dpa/bb) - Bei einem Wohnungsbrand in Lübben (Spreewald) sind zehn Menschen verletzt worden, darunter drei Kinder. Neun Bewohner eines Mehrfamilienhauses und eine 23 Jahre alte Feuerwehr-Frau wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Die Kinder seien im Vorschulalter, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd am Montagvormittag. Alle Verletzten seien stationär aufgenommen worden.

Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache kurz nach Mitternacht am Montag in einer Wohnung im dritten Obergeschoss ausgebrochen, die von einer Mutter mit ihren drei Kindern bewohnt wird. Laut Polizei gibt es den Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung. «Wir ermitteln in alle Richtungen», sagte der Sprecher. Brandermittler würden nun mit der Ursachensuche beginnen.

16 Bewohner des Hauses konnten sich selbst in Sicherheit bringen, ein weiterer wurde von der Feuerwehr gerettet. Acht Bewohner konnten nach den Löscharbeiten wieder zurück in die Wohnungen. Vier der zehn Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar.

© dpa-infocom, dpa:220103-99-571582/3