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Weniger Einbürgerungen in Brandenburg und Berlin

Ein Deutscher Reisepass liegt auf einem Tisch. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Potsdam/Berlin (dpa/bb) - Im Corona-Jahr 2020 sind in Berlin und Brandenburg deutlich weniger Menschen aus dem Ausland deutsche Staatsbürger geworden. Die Zahl der Einbürgerungen ging in Brandenburg um etwa ein Fünftel zurück auf 845, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. Etwa jeder siebte Neubürger stammte dort aus Polen. In Berlin waren es 6411 Einbürgerungen, rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Dort stammte die größte Gruppe aus der Türkei.

Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, waren die zuständigen Ämter im vergangenen Jahr zeitweise nur eingeschränkt geöffnet. Wer sich einbürgern lassen will, muss seit mindestens acht Jahren in Deutschland leben. Zu den weiteren Voraussetzungen zählen Straffreiheit, ein gesicherter Lebensunterhalt und ausreichende Deutschkenntnisse.

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