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Weltfriedenstag für die Vereinten Nationen unter Beschuss!

World Peace Berlin Botschafterin Sarah Nevada Greter. Foto: worldpeace-berlin

Berlin, 20.September 2021.- Mindestens 40 Demonstrationen waren am vergangenen Samstag allein in Berlin angemeldet worden, wovon die drei Größten mit ihren erwarteten Teilnehmerzahlen sich jeweils zwischen 10.000 bis 20.000 rund um das Brandenburger Tor und der Berliner Siegessäule bewegten. Alle Versammlungen waren bereits in den Vormittagsstunden kurzen, aber meist heftigen Regengüssen ausgesetzt und somit vielen viele Demos im wahrsten Sinne des Wortes praktisch ins Wasser. Während der Marsch für das Leben und die angesetzte Gegendemonstration sich mit wenigen Hunderten, statt dem gewünschten hohen Zahlen begnügen musste, konnte der Weltfriedenstag über die angemeldete Dauer von 11:00 bis 22:00 Uhr den meisten Zuspruch in der Hauptstadt verbuchen.

Zur Eröffnung gaben Vertreter der Organisatoren ihre politische Forderung bekannt. Das Volksbegehren "UN Weltfriedenstag = gesetzl. Feiertag" ist einstimmig beschlossen und bei der Senatsverwaltung angemeldet. In den nächsten Wochen werden in Zusammenarbeit die Unterschriftslisten erstellt und eine Kostenschätzung prognostiziert. Um 12:00 Uhr ging es neben den über den Tag verteilten knapp 20 Redebeiträgen, mit der Teilnahme des World Peace Day Berlin, an der zwei Jahre geplanten Aktion 'Hand in Hand' vom Verein Rettungskette Menschenrechte e.V., die mit 300 Organisationen eine Menschenkette von Hamburg bis Venedig für die ertrunkenen Geflüchteten gedenken, los. Sprecherin Heike Krahl machte auf die Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt aufmerksam. Begleitet von der einzigartigen Sandmalerin ALJONA VOYNOVA konnte man die thematische Umsetzung auf Berlins größter, mobilen Videowand bestaunen. Auch Notker Schweikhardt von Bündnis90/DIE GRÜNEN forderte aus aktuellem Anlass in seinem Redebeitrag, die Menschen und Ortskräfte aus Afghanistan nicht zu vergessen. Ab 14.00 Uhr sollten sich dann die sogenannten Peace Music Trucks in Bewegung setzen.

Angeführt von einer aus sechs Lastenfahrrädern bestehenden Formation der Partei KLIMA LISTE, die spielende DJs entlang der Paradestrecke transportierten, fuhren neben LKWs vom NGO World Peace Berlin, dem Förderverein Hauptstadt CSD e.V. auch ein dekorierter 7,5 Tonner aus Holland mit. Über die Siegessäule in Richtung Ernst-Reuter Platz gab es dann auf dem Rückweg, am Fuße der Gold Else, ein Zwischenkundgebung mit einer Schweigeminute für die Opfer der Love Parade Duisburg. Versammlungsleiter Armin Mostoffi wurde mit den Worten "Herzergreifend und Gänsehautfeeling" zitiert. Im Anschluss begab man sich wieder zum Kundgebungsplatz zur Einfahrt der Straße des 17. Juni, welche bis zur Yitzhak-Rabin-Straße von der Berliner Polizei gesperrt wurde.

Der Kunstbeitrag für den Weltfriedenstag für die Vereinten Nationen wurde unter der Federführung vom weltbekannten Kurator der East Side Gallery und Träger des Bundesverdienstkreuz KANI ALAVI geleitet. Vier große See Container dienten als Leinwand mehrerer Künstler aus dem Umfeld Alavis. In der 2. Jahreshälfte werden diese Kunstwerke an einem gesonderten Ort in Berlin, unweit der letzten verbliebenen Mauerstrecke ausgestellt. Zum Finale kam dann noch die Technoqueen und DJ-Legende MARUSHA auf die Bühne und lieferte mit ihrem musikalischen Beitrag einen Höhepunkt zur Aufforderung GIVE PEACE A DANCE. Einige Firmen wie z.B. Gustavo Gust, Loovara Initmate und die Mobil Raum GmbH aus Rüdersdorf, die ihre Einnahmen des Tages der UNO Flüchtlingshilfe zum Kauf einer sogenannten Refugee House Unit leisteten, machten den Weltfriedenstag mit möglich.

World Peace Berlin hat in diesem Jahr die World Peace Week ausgerufen. Seit letztem Freitag finden bis einschließlich Dienstag, dem Internationalen Weltfriedenstag der Vereinten Nationen, immer am 21. September, kleinere Veranstaltung statt. Weitere Informationen von worldpeace-berlin finden Sie hier:

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Weltfriedenstag für die Vereinten Nationen unter Beschuss! Foto: World Peace Berlin
Weltfriedenstag für die Vereinten Nationen unter Beschuss! Foto: World Peace Berlin
Weltfriedenstag für die Vereinten Nationen unter Beschuss! Foto: World Peace Berlin
Weltfriedenstag für die Vereinten Nationen unter Beschuss! Foto: World Peace Berlin

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