Wagen kollidieren bei mutmaßlichem Autorennen in Berlin-Neukölln

Wagen kollidieren bei mutmaßlichem Autorennen in Berlin-Neukölln. Symbolfoto von Stefan Puchner/dpa

Bei einem mutmaßlichen illegalen Autorennen sind am späten Samstagabend im Berliner Stadtteil Neukölln mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Nach Polizeiangaben vom Sonntag wollte ein 21-Jähriger gegen Mitternacht mit seinem Wagen von der Sonnenallee aus Richtung Grenzallee kommend nach links in die Peter-Anders-Straße einbiegen. Dabei habe er offenbar die Vorfahrt zweier entgegenkommenden Fahrzeuge missachtet. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass sich die 18 und 19 Jahre alten Fahrer mit ihren Fahrzeugen ein Rennen lieferten. Die beiden Autos berührten jeweils das abbiegende Fahrzeug. Einer der Wagen schrammte zudem ein am Fahrbahnrand geparktes Auto, überfuhr die Mittelinsel und kam im Gegenverkehr zum Stehen. In den Fahrzeugen wurden vier Menschen verletzt.

Bei der Aufnahme des Unfalls kam es zudem nach den Angaben zu Auseinandersetzungen, bei denen der 21-Jährige aus einer Menschenmenge von 50 bis 80 Personen heraus bedrängt und von einem 16-Jährigen ins Gesicht geschlagen worden sei. Der Jugendliche wurde zur Feststellung seiner Identität auf einer Polizeidienststelle an seine Erziehungsberechtigten übergeben.



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