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WARRIORS bittet um Unterstützung für Transporte von medizinischen Hilfsgütern in die Ukraine!

Bild vL. Entertainer Andy Moor (Botschafter von WARRIORS) und Holger Werner von WARRIORS- Haus der Demokratie und Menschenrechte Foto: Agentur Baganz

WARRIORS mit Kultur für Demokratie und Menschenrechte bittet Unterstützung für Transporte von medizinischen Hilfsgütern in die Ukraine! Im Zusammenhang mit der Kriegssituation in der Ukraine, haben wir die Vision einer nachhaltigen orthopädisch-medizinischen Wundversorgung in betroffenen Regionen zu etablieren. Zurzeit organisieren wir, über unseren gemeinnützigen Verein und mit Unterstützung von #LeaveNoOneBehind, Transporte von medizinischen Hilfsgütern. Den Grundstock für die Finanzierung dieser Transporte geschieht durch die Spenden aus der Kundgebung „Sound of Peace“,die am 20.03.2022 vor dem Brandenburger Tor stattfand. Infos klicke hier: 

Wir denken bereits an den Wiederaufbau, an die Zeit nach dem Krieg, deshalb ist es aus unserer Sicht unerlässlich, eine nachhaltige orthopädisch-medizinische Wundversorgung zu etablieren. Hierfür wollen wir mehrere Standorte in Brandenburg und Kiew errichten. Dafür brauchen wir Unterstützung aus der Ukraine, für die Suche nach einem geeigneten Standort und durch Namensgeber, die die Herzen in der Ukraine und Deutschland erwärmen– Wladimir und Vitali Klitschko. Wir planen bei der nächsten Tour die Brüder persönlich zu treffen und ihnen unser Konzept vorzustellen.

Nachfolgend werden unsere konkreten Vorstellungen und unser know-how erläutert.

Ich bin Katerina Kaeding, 32 Jahre alt und gebürtige Ukrainerin. Im Jahr 2010 habe ich erfolgreich eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Charité Universitätsmedizin Berlin absolviert. Anschließend habe ich zehn Jahre auf einer kardiologischen Intensivstation gearbeitet. Im Jahr 2021 habe ich ein Gesundheits- und Pflegemanagement Studium abgeschlossen (Bachelor of Science). Gerade befinde ich mich im konsekutiven Masterstudiengang Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen. Die Motivation meine Heimat zu unterstützen begann mit dem ersten Kriegstag. Durch mein bestehendes Netzwerk in der Ukraine, ist es mir mithilfe der Medizintechnik Morscheck (Hauptsitz Brandenburg) gelungen, gezielt und fokussiert Verbandsmaterialien und andere medizinische Hilfsgüter- und Technik in Kriegsgebiete zu liefern.

Aufgrund der exorbitant hohen Zunahme an Kriegsverletzungen reichen klassische Verbände oftmals nicht aus. Infolgedessen müssen Gliedmaßen amputiert werden. Somit verliert der Mensch nicht nur die Teilnahme an Aktivitäten des täglichen Lebens, sondern darüber hinaus oft auch seine gesamte Existenz. Eine Amputation kann mittels spezieller, moderner Wundversorgungssysteme verhindert werden. Bereits amputierte Gliedmaßen können mittels geprüfter Pro- und Orthetik so unterstützt werden, dass eine uneingeschränkte Teilnahme im Alltag möglich ist.

In Zusammenarbeit mit Bert Morscheck ist die Idee entstanden, eine ökonomische, ökologische, effiziente und vor allem nachhaltige Wundversorgung zu etablieren.  Medizintechnik Morscheck weist eine 30-jährige Erfahrung als Dienstleister im Gesundheitswesen auf. Dank des umfassenden Service- und Produktportfolios kann dieses Unternehmen von der individuellen Versorgung von Patient*Innen (durch Hilfsmittel und Wundversorgung), über Ausstattungen für behandelnde Ärztinnen und Ärzte bis hin zum Service bzw. der Wartung und Reparatur von Medizintechnik und Reha-Hilfsmittel sicherstellen. Dabei kann das Unternehmen auf langjährige und namhafte Partner bauen. Dazu gehören unter anderem Sportlastic und Bauerfeind (Bandagen, Orthesen), Dietz (Reha-Hilfsmittel), TZMO und Seni (Inkontinenz, Pflege-und Wundartikel), Braun (Desinfektion und Ärztebedarf), Hartmann (Pflege- und Wundartikel), Schiller Medizintechnik (EKG, Defibrillatoren), Burmeier (Pflegebetten), Russka (Sanitätshausbedarf) und viele weitere.

Der Wundheilungsprozess wird durch moderne Wundversorgungssysteme unterstützt. Durch standardisierte Verfahren, neuster wissenschaftlich fundierter Erkenntnissen der Medizin, und der kontinuierlichen Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen verfügen die Wundexpertinnen und Wundmanagerinnen der Medizintechnik Morscheck über eine exzellente Fachexpertise. Sie sind bereit in die Ukraine zu fahren, um dort verwundeten Menschen zu helfen. Die Wartung der Geräte als auch die Serviceersatzteilbestellung ist uneingeschränkt in Deutschland möglich. Nebst der Wundversorgung können wir mittels der Orthetik und Prothetik, sowie Reha-Hilfsmitteln eine physiologische Aufrechterhaltung der Mobilität gewährleisten.

Neben unserem Wunsch des Wiederaufbaus im medizinischen Bereich durch die Lieferung dringend notwendiger medizinischer Güter, haben wir längerfristig die Vision zu expandieren. Idealerweise sollen neben bereits bestehenden Lager- und Büroräumen der Medizintechnik Morscheck in Grüningen, bei Brandenburg an der Havel, weitere Räumlichkeiten entstehen. Die Bürofläche kann (und soll) hierbei für Ausbildungszwecke genutzt werden. Viele Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine haben eine medizinische Ausbildung und sind gewillt weiterhin in diesem Berufssektor zu arbeiten. In Korrespondenz zum Standort in Deutschland ist außerdem der Aufbau eines Standortes vor Ort in der Ukraine geplant. Von diesem aus können entsprechende Leistungsempfänger*Innen (Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Patient*Innen) kurzfristig versorgt und beliefert werden

Mit unserer Vision könnten wir nicht „nur“ verletzten Menschen zur Genesung verhelfen, sondern neue Perspektiven für Kriegsgeflüchtete schaffen, indem wir Arbeitsplätze schaffen.

Wir bringen neben dem wichtigsten Faktor, der Motivation, auch die nötige Fachexpertise mit. Was wir für die Um- und Durchsetzung benötigen sind Fördermittel, die wir auf diesem Wege versuchen zu erhalten. Anbei sind einige Wundfotos, um zu verdeutlichen, was heutzutage mittels moderner Wundversorgung möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite, klicke hier: 


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