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Viktoria Berlin hofft auf zweite Drittliga-Saison

Ein Fußballspieler ist am Ball. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Berlin (dpa) - Viktoria Berlin sieht sich weiter in einem Entwicklungsprozess in der 3. Fußball-Liga. Mit der Mannschaft aus Regionalliga-Spielern sei eine Entwicklung innerhalb einer Saison kaum möglich. «Dafür braucht man eine zweite Saison, hoffentlich bekommen wir diese», sagt Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato vor der Partie des Aufsteigers am 17. Spieltag beim 1. FC Saarbrücken am Samstag (14.00 Uhr/Magentasport). Allerdings betonte der 43-Jährige, dass der Unterschied zwischen Regionalliga und der dritten Liga nicht so gewaltig sei, auch in Richtung zweiter Liga nicht. Die Enge der Liga nach 16 Spieltagen bestätigt den Übungsleiter. Viktoria liegt als Neunter mit 22 Punkten fünf Zähler hinter dem Aufstiegsrelegationsplatz sowie sechs Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.

Die Berliner selbst haben diese Enge der Liga schon zu spüren bekommen. Nach den ersten acht Spielen mit 17 Punkten lag Viktoria auf dem zweiten Tabellenplatz - auch nach den beiden 4:0-Erfolgen gegen Eintracht Braunschweig und den 1. FC Kaiserslautern. In den folgenden acht Partien sprangen lediglich fünf Zähler heraus - darunter die Niederlagen gegen die Mitaufsteiger aus Havelse und Freiburg. Muzzicato ist nicht unbedingt traurig über die Entwicklung nach den ersten acht Spielen. «Es wäre schade, wenn es so weiter gegangen wäre», sagte der 43-Jährige. Dann hätten seine Spieler wahrscheinlich geglaubt, die Drittliga-Reife bereits erhalten zu haben. «Mir ist es wichtiger, dass die Mannschaft unsere Philosophie annimmt, als irgendwelche Gegner vom Platz zu fegen», sagt der Trainer.

Und die Philosophie sieht mutigen Fußball vor, der natürlich auch Fehler hervorruft wie im vergangenen Spiel beim 1:1 daheim gegen Absteiger Würzburger Kickers. «Wir saugen alles auf und wollen es besser machen», sagt der Deutsch-Italiener.