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Verdi setzt Warnstreiks bei Vivantes und Charité fort

«Warnstreik!» steht auf einem Schild. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Beschäftigte der Berliner Krankenhausunternehmen Vivantes und Charité haben an diesem Freitag ihre Warnstreik-Aktionen in Berlin fortgesetzt. «Wir brauchen mehr Personal, damit sich die Situation in den Krankenhäusern entspannt», teilte Landesbezirksleiter Frank Wolf am Vormittag mit. «Außerdem müssen die Beschäftigten in den Tochterunternehmen endlich so bezahlt werden, wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den Mutterkonzernen.» Bereits am Donnerstag hatten zahlreiche Beschäftigte an Warnstreiks und Protestaktionen teilgenommen.

Bei den Krankenhausunternehmen streitet Verdi über zwei Tariffragen: Schon länger gibt es Verhandlungen für die Tochterfirmen der beiden Kliniken, bei denen etwa Reinigungskräfte, Haustechniker und Küchenkräfte angestellt sind. Sie fordern einen Abschluss in Höhe des Öffentlichen Diensts. Hier gab es schon mehrere Warnstreiks.

Verdi will aber auch Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen von Pflegerinnen und Pflegern durchsetzen. Die Unternehmen lehnen das ab. Zuständig für diese Verhandlungen seien nicht die kommunalen Arbeitgeberverbände vor Ort, sondern deren Spitzenverband, die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), wie dieser bereits am Donnerstag mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:210708-99-309225/4


 
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