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Turbine Potsdam im Heimspiel gegen Essen vor Zuschauern

Ein Spielball liegt vor der Partie im Netz. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa) - Für die Fußballerinnen von Turbine Potsdam wird der sportlich bedeutungslose Saisonabschluss in der Bundesliga zu einem Höhepunkt. Erstmals seit dem 7. Oktober 2020 beim 3:0 gegen Freiburg werden bei dem Heimspiel gegen die SGS Essen am Sonntag (14.00 Uhr/DFB.TV) wieder Zuschauer auf den Rängen des Karl-Liebknecht-Stadions erlaubt sein. Wie der Tabellenvierte am Donnerstagabend mitteilte, dürfen Dauerkartenbesitzer, die einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können, komplett geimpft oder den Nachweis darüber erbringen, nach einer Corona-Infektion völlig genesen zu sein, ins Stadion.

«Wir verabschieden einige Spielerinnen und werden die Partie hoffentlich zum Abschluss auch gewinnen», sagte Chefcoach Sofian Chahed. Besonders für Johanna Elsig, die gegen Essen nach neun Jahren das letzte Mal das Turbine-Trikot tragen wird, könnte es so ein würdiger Abschied aus Potsdam werden.

Zwar könnte Potsdam mit einem Sieg mit dem Tabellendritten TSG Hoffenheim nach Punkten gleichziehen, aber die Frauen aus dem Kraichgau verfügen über die weitaus bessere Tordifferenz. «Das ist nicht mehr aufzuholen», sagte Chahed realistisch. So wird Turbine als Vierter die Saison abschließen und den vor der Spielzeit als Ziel ausgerufenen dritten Rang, der zur Qualifikation zur Champions League berechtigt, verpassen.

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