Bericht:

Trotz Niederlage: Aufholjagd gibt Eisbären Zuversicht!

Der Nürnberger Nichlas Torp (r) kämpf mit Sean Backman um den Puck. Foto: Daniel Karmann/Archiv dpa
Eisbären-Berlin: -

Die Aufholjagd in den Schlussminuten der Niederlage im zweiten DEL-Finale macht den Eisbären Berlin Hoffnung für die weitere Serie gegen den EHC Red Bull München. «Viele Teams geben sich bei einem Drei-Tore-Rückstand vor dem drittem Drittel auf. Aber diese Mannschaft hat eine Menge Charakter, und es war gut, dass wir zurückgeschlagen haben», sagte der zweifache Torschütze Sean Backman nach dem 4:5. Beim Stand von 1:1-Siegen geht es im Finale am Mittwoch (19.30 Uhr) in München weiter, beide Teams brauchen noch jeweils drei Siege für den Titel der Deutschen Eishockey Liga. Im zweiten Spiel lag der Hauptstadtclub nach zwei Dritteln noch mit 2:5 zurück, weshalb auch Trainer Uwe Krupp die Moral seiner Spieler lobte. «Wir haben im letzten Drittel noch mal ein Spiel draus gemacht und gezeigt, dass wir auf eine längere Serie vorbereitet sind.»

In den ersten beiden Dritteln waren die Eisbären aber weit weniger überzeugend aufgetreten als beim 4:3-Auswärtssieg am Freitag. «Wir sind von dem abgekommen, was wir im ersten Spiel gemacht haben. Die Münchener haben aus unseren Fehlern Kapital geschlagen», räumte Backman ein. Eklatant war auch der Unterschied im Powerplay: Während die Gäste ihre einzigen beiden Überzahlsituationen früh zu zwei glänzend herausgespielten Toren nutzten, konnten die Berliner erst im Schlussdrittel eine ihrer acht Powerplay-Chancen verwerten.  Im dritten Spiel gilt es für die Eisbären nun, zu ihren Stärken zurückzufinden. «Wir müssen es für die Münchener ungemütlich machen und dafür sorgen, dass sie in der Defensive stehen und nicht wir», sagte Backman. (dpa) Von Sportjournalistin Ikram Kerwat.  Weitere Meldungen von den Eisbären, klicke hier:

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