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Trotz Aus in der CHL: Coach Aubin lobt «Schritt nach vorne»

Berlins Trainer Serge Aubin verfolgt ein Spiel hinter seinen Spielern. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Nach dem vorzeitigen Aus der Eisbären Berlin in der Champions Hockey League (CHL) hat Trainer Serge Aubin das Positive des phasenweise furiosen Auftritts beim 6:3-Sieg gegen den HC Lugano herausgestrichen. «Wir waren im vorigen Spiel gegen Bietigheim schon ziemlich gut, aber wir haben jetzt noch einen Schritt nach vorne gemacht», sagte der Kanadier am Dienstagabend. «Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir nicht weitergekommen sind. Aber für uns ist wirklich wichtig, dass wir weiter als Mannschaft zusammengewachsen sind.» Die Leistung gegen den schweizerischen Spitzenclub, der sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wollte Aubin nicht kritisieren. «Mir hat wirklich gefallen, wie wir gespielt haben», sagte der 46 Jahre alte Coach. «Wenn es an der Zeit war, Spielzüge zu kreieren, haben wir das getan. Wenn es an der Zeit war, zu verteidigen, haben wir richtig gut als Mannschaft verteidigt. Es hat wirklich Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen.»

Mit dem Erfolg gegen Lugano schaffte der deutsche Meister auch den ersten Heimsieg in der aktuellen Saison. «Das tut schon gut», sagte Nationalspieler Leonhard Pföderl, der zum 3:1 getroffen hatte. «So haben wir jetzt ein bisschen mehr Ruhe vor dem nächsten Heimspiel.» Erst einmal geht es für die Berliner aber darum, ihre makellose Auswärtsserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fortzusetzen. Am Donnerstag wollen sie bei den Nürnberg Ice Tigers auch ihr sechstes Ligaspiel auf fremdem Eis gewinnen (19.30 Uhr/Magentasport).


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