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Tötungsdelikt an Pfarrer: Polizei geht 44 Hinweisen nach

Blick auf ein Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Das Tötungsdelikt an einem Pfarrer in Berlin-Moabit vor rund zwei Wochen beschäftigt Berliner Ermittler weiter. Inzwischen haben sich weitere Hinweisgeber an sie gewendet. Die zuständige Mordkommission gehe 44 Hinweisen nach (Stand Dienstagmittag), sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. In welche Richtung die Informationen aus der Bevölkerung gehen und wie hilfreich sie sind, wurde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gesagt. Ende vergangener Woche hatten 37 Hinweise vorgelegen.

Der 77-jährige evangelische Pfarrer war am 4. Juli tot in seiner Wohnung in der Thomasiusstraße entdeckt worden. Nachbarn hatten Feuerwehr und Polizei alarmiert, weil sie ihn vermissten. Eine Obduktion bestätigte die erste Annahme, dass der Mann umgebracht wurde. Details dazu nannte die Polizei nicht.

Die Ermittler vermuten, dass der 77-Jährige bereits am 30. Juni oder 1. Juli umgebracht wurde. Mit der Veröffentlichung eines Fotos von ihm bat die Polizei die Bevölkerung um Hinweise. Die Mordkommission will wissen, wer das Umfeld des Getöteten beschreiben kann oder am Tatort zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt etwas Verdächtiges beobachtet hat.

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