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Thüringen und Sachsen gegen schnellen Ausstieg aus russischem Öl

Thüringen und Sachsen gegen schnellen Ausstieg aus russischem Öl
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erhält Unterstützung Thüringens für seinen Kurs, nicht zu schnell auf russische Öllieferungen zu verzichten. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will an dem für Freitag geplanten "Energiegipfel Ost" teilnehmen, berichtet die "Bild". Bei dem Treffen in der Sächsischen Landesvertretung in Berlin werden neben Vertretern von Industrie- und Energieverbänden unter anderem auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU), Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis von der IG BCE, Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann und die Landrätin von Schwedt, Karina Dörk (CDU), anwesend sein.
Hintergrund des Treffens sind Pläne von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), möglichst kurzfristig den Öl-Import aus Russland nach Deutschland zu beenden. Das sei in der geplanten Geschwindigkeit nicht möglich, argumentiert Kretschmer, weil die neuen anders als die alten Länder in hohem Maße von den Öl-Importen aus Russland abhängig seien. "Es geht um die Versorgungssicherheit für den Osten", sagte Kretschmer, dessen Energie-Experten davon ausgehen, dass für einen Stopp der Öl-Lieferungen ein Vorlauf von mindestens sechs bis acht Monaten nötig ist.

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