-

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Brandenburg unter 400

Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einem Mann einen Nasenabstrich für einen Corona-Schnelltest. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der gemeldeten neuen Corona-Ansteckungen ist in Brandenburg unter die Marke von 400 gesunken. Sie ging am Montag auf 391,7 zurück, wie das Robert Koch-Institut (RKI) meldete. Die Warnampel in Brandenburg ist weiter zweimal auf Rot: neben der Zahl neuer Corona-Infektionen auch beim Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten, der im Vergleich zum Sonntag leicht auf 23,2 Prozent zurückging. Die Zahl neuer Krankenhauspatienten mit Covid-19 je 100.000 Einwohner in einer Woche sank leicht auf 4,4, die Warnampel zeigt hierbei Gelb.

Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen. Aus drei Städten und vier Kreisen in Brandenburg lagen am Montag keine neuen Daten vor.

Rund 30 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger haben eine Corona-Auffrischungsimpfung, wie aus Zahlen des RKI hervorgeht. Bis zu zwei Impfungen haben 64,2 Prozent der Bevölkerung. Bundesweit liegt die Impfquote deutlich höher - für die Booster-Impfung bei 36 Prozent und für bis zu zwei Impfungen bei 70,8 Prozent.

Seit Montag sind schärfere Beschränkungen gegen das Coronavirus in Kraft: Nur bis zu zehn Geimpfte und Genesene dürfen sich privat treffen - ob draußen oder drinnen. Wenn mindestens ein Ungeimpfter dabei ist, dürfen nur bis zu zwei Menschen eines anderen Haushalts hinzukommen, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

© dpa-infocom, dpa:211227-99-513685/5