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Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg schnellt in die Höhe

Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung für die Analyse vorbereitet. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) - In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg im Vergleich zum Vortag deutlich gestiegen. Nach Daten des Robert Koch Instituts vom Donnerstag steckten sich 435,9 Menschen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus an, am Mittwoch waren es 400,4. Bei der Zahl neuer Krankenhauspatienten mit Covid-19 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bewegt sich die Warnampel in Brandenburg Richtung Rot. Der Wert lag am Donnerstag bei 5,3 nach 3,95 am Mittwoch. Das Warnsystem zeigt Rot an, wenn der Wert über 6 liegt. Neben der Sieben-Tage-Inzidenz liegt auch der Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten mit 21,2 Prozent im roten Bereich des Warnsystems.

Ebenso bleibt die Zahl der gemeldeten neuen Corona-Infektionen binnen eines Tages auf hohem Niveau: 2986 Fälle kamen hinzu nach 3324 am Vortag. Außerdem wurden 23 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung innerhalb eines Tages gemeldet. In Brandenburg wird Omikron nach Einschätzung der Landesregierung in diesen Tagen die vorherrschende Coronavirus-Variante. Sie ist in einigen Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg nach Angaben der zuständigen Landesbehörden bereits vorherrschend.