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Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin weiter rückläufig

Zahlreiche Menschen schlendern über den Wochenmarkt vor dem Spandauer Rathaus. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin liegt laut dem Robert Koch-Institut (RKI) den dritten Tag in Folge unter dem wichtigen Schwellenwert von 100. Das RKI gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag mit 83,4 an. An den Vortagen waren es 93,7 und 86,0. Liegt der Wert fünf Tage in Folge unter 100, können Corona-Regeln gelockert werden.

So könnten ab dem Mittwoch (19. Mai) die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen wegfallen, nach denen es zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr in der Regel nicht mehr erlaubt ist, die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück zu verlassen. Auch eine Öffnung der Außengastronomie käme dann in Reichweite. Darauf hatte sich der Senat am Dienstag geeinigt.

Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Neuinfektionen stieg laut dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Donnerstag um 707 auf nun insgesamt 174 413. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Corona-Infektionen, die Gesamtzahl der Pandemie-Toten liegt damit bei 3325. Als genesen gelten 163 709 Menschen.

Noch gut jedes fünfte Intensivbett (21,2 Prozent) ist mit Covid-19-Patienten belegt. Die Reproduktionszahl deutet mit 0,7 auf ein abflauendes Infektionsgeschehen hin - der Wert besagt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt.

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