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Serafine1369 und Ana Prvački Artists im Gropius Bau

Die Fassade vom Gropius Bau. Foto: Paul Zinken/dpa/Archivbild

Berlin (dpa) - Der Gropius Bau in Berlin hat zwei neue Künstlerinnen als Artists in Residence für dieses und das kommende Jahr. Die als Serafine1369 arbeitende Künstlerin und Tänzerin Jamila Johnson-Small wird nach Angaben vom Dienstag ein Atelier im Gropius Bau beziehen. Die mit Aquarellmalerei, Video, Performance und Augmented Reality arbeitende Ana Prvački wird erste Digital Artist in Residence. Für Stephanie Rosenthal, Direktorin des international renommierten Ausstellungshauses, tragen die beiden Künstlerinnen «essenziell dazu bei, den Gropius Bau zu einer Institution zu machen, die einer Vielzahl von Perspektiven Raum bietet – zu einem Ort, an dem Lernen, Gastfreundschaft und Erfahrung zusammenkommen».

Serafine1369 setzt sich in ihren Arbeiten mit Fragen von Intimität, Technologie, Entfremdung und Grenzen auseinander und nutzt dafür Verbindungen von Tanz, Philosophie und Weissagung. Im November 2021 ist die Uraufführung ihrer neuen Arbeit «When we speak I feel myself, Opening» geplant.

Prvački schafft den Angaben zufolge fantasievolle Werkzeuge für die Herausforderungen des täglichen Lebens. Dazu greift sie auf Musik, Theater, Maskendesign, Architektur, bildende Kunst und Bienenzucht zurück. Für den Gropius Bau entwickelt Prvački eine fiktive neue Bienenart Apis Gropius, die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer Augmented-Reality-Tour durch das Haus führt.


 
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