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Scholz widerspricht in Neujahrsansprache Spaltungs-Theorie

Scholz widerspricht in Neujahrsansprache Spaltungs-Theorie

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in seiner Neujahrsansprache der Darstellung widersprochen, dass die Gesellschaft gespalten sei. "Ich möchte hier mit aller Deutlichkeit sagen: das Gegenteil ist richtig, unser Land steht zusammen", sagte er in der Aufzeichnung. "Was ich überall wahrnehme, das ist eine riesige Solidarität, das ist überwältigende Hilfsbereitschaft, das ist ein neues Zusammenrücken und Unterhaken." Als Beispiele nannte er zuvor die Flut oder die Durchführung der Impfkampagne. Bezogen auf die Pandemie sagte der Kanzler, "auch die nächsten Tage und Wochen werden noch ganz im Zeichen von Corona stehen". Impfskeptiker rief er auf, sich doch noch eine Spritze setzen zu lassen. "Inzwischen sind allerdings fast vier Milliarden Menschen auf der ganzen Welt geimpft. Ohne größere Nebenwirkungen. Und unzählige Geimpfte sind Eltern von gesunden Babys geworden." Schließlich ging Scholz auf einige Punkte aus dem Koalitionsvertrag zum Thema Klimaschutz ein. In weniger als 25 Jahren wolle sich das Land "unabhängig machen von Kohle, Öl und Gas". Seine erste Neujahrsansprache als Bundeskanzler schloss Scholz mit den Worten: "Mein großer Wunsch für 2022: Bleiben wir zusammen."