Schiff im Griebnitzsee gesunken: Weiter Bergungsarbeiten

Schiff im Griebnitzsee gesunken: Weiter Bergungsarbeiten. Foto von Georg Moritz/-/dpa

Nach dem Untergang eines Transportschiffs auf dem Griebnitzsee sind die Bergungsarbeiten am Dienstag weitergegangen. Der Eigentümer hatte am Montag bereits einen Generator aus dem Wasser geholt, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Am Dienstag wurden die verloren gegangen Container aus dem Wasser geborgen. Laut Polizei ist der Eigentümer für die Bergung zuständig. Die Polizei nahm wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung eine Anzeige auf, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Demnach wurde das Wasserschifffahrtsamt über den Sachverhalt informiert. Die Schifffahrt wurde nicht beeinträchtigt, Verletzte gab es ebenfalls nicht.

Nach Angaben der Polizei fuhr das antriebslose Transportschiff - auch Schute genannt - am Montagnachmittag im Verband mit einem Schubboot auf dem Griebnitzsee, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem plötzlichen Wassereinbruch kam. Die vorgespannte Schute sank, das Schubboot konnte noch außerhalb des Fahrwassers manövriert werden.

Nach Angaben der Feuerwehr auf der Plattform X (vormals Twitter) vom Montag sei nur minimal Kraftstoff ausgetreten. Umweltgefahr bestehe demnach nicht. Die Einsatzstelle wurde nach Angaben des Feuerwehrsprechers an den Eigentümer übergeben. Wann dieser das Boot aus dem Wasser ziehen wird, war zunächst nicht bekannt.


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