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Regiedebüt: Daniel Brühl präsentiert neuen Film auf der Berlinale!

Symbolfoto pixabay
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Berlin, 08.07.21-. Selbstironisch und mit kleinen Seitenhieben einen echten Thriller als Kammerspiel erzählen? Die Komponenten, die sich Daniel Brühl für sein Regiedebüt ausgewählt hat, sind eigenwillig. In ihrer Kombination ergeben sie jedoch eine unterhaltsame Mixtur: „Nebenan“ spricht Themen an, die Berliner nur zu gut kennen. Große Kinomomente bringen ab spätestens 01. Juli 2021 die Kinoleinwände wieder zum Strahlen. Mit PS-starken Neustarts wie „Fast & Furious 9“ oder abgedrehten Actionkomödien wie „Free Guy“ werden Soundsysteme in den Sälen direkt herausgefordert. Auch die epische Begegnung „Godzilla vs. Kong“ wird Fans effektreicher Schauwerte überzeugen. Letzterer Film gehört wahrscheinlich zu den meist herbeigesehnten Filmstarts. Der Hype um das Aufeinandertreffen zwischen King Kong und Godzilla köchelt seit dem 2017 erschienenen Teil der Reihe „Kong: Skull Island“. Abenteuer mit dem Riesenaffen ließen sich in der Zwischenzeit mit Wiederaufführungen von Peter Jacksons „King Kong“ auf Amazon Prime erleben oder an Slotspielen wie „Primate King“ entdecken. Als wohl das beste Casino online, wo das Spiel verfügbar ist, ist Karamba zu empfehlen. Vielfältiges Einstimmen auf das lautstarke Creature Feature ist vor dem nächsten Kinobesuch somit kein Problem. Auch „Peter Jacksons King Kong“, das Spiel zum „King Kong“-Film, das beispielsweise für den PC erhältlich ist, lässt Spieler in das Filmgeschehen eintauchen. 

Neben den großen Blockbustern aus Hollywood bringt der Kinosommer aber auch kleine Filme an den Start, die derzeit im Mittelpunkt der 71. Berlinale stehen. Die Sommerversion des beliebten Filmfestivals findet derzeit auf der Berliner Museumsinsel statt und feiert täglich neue Weltpremieren. Der in Berlin lebende Regisseur und Schauspieler Daniel Brühl stellte am 16. Juni seinen neuen Psychothriller „Nebenan“ vor und machte sich mit der Erstaufführung das schönste Geburtstagsgeschenk selbst.

Nebenan“: Kleines Kammerspiel mit Biss

Erstmals stand Daniel Brühl hinter als auch vor der Kamera. Er inszenierte die Geschichte nach einem Drehbuch von Daniel Kehlmann, der für seinen internationalen Bestseller „Die Vermessung der Welt“ bekannt ist. Das Zwei-Personen-Stück „Nebenan“ erzählt von Schauspieler Daniel, gespielt von Daniel Brühl, der auf dem Weg zu einem wichtigen Casting ist und vor seinem Abflug noch schnell in der Eckkneipe einkehrt. An der Bar trifft er auf Bruno (Peter Kurth), mit dem er ins Gespräch kommt. Als freundliche Bekanntschaft ist der mürrische Kerl nicht zu bezeichnen, denn in Bruno brodelt es. Genervt von der Gentrifizierung Berlin, als Opfer der Ungerechtigkeiten zwischen Ost und West zurückgelassen und als ewiger Verlierer vom Leben geprägt, hat Bruno über die Jahre viel Hass in sich aufgestaut. Was der erfolgreiche Daniel nicht weiß: Bruno ist eine tickende Zeitbombe, die heute noch hochgehen wird – und Daniel muss als Zielscheibe herhalten.

Inspiriert aus dem wahren Leben

Der Film, der sich auf das Spiel zwischen Peter Kurth und Daniel Brühl konzentriert, wurde vom Premierenpublikum mit viel Lob bedacht. Trotzdem fanden vereinzelte Kritiker, dass der Film hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb und mehr aus der Idee hätte machen können. Inspiration für seine ungewöhnliche Geschichte fand Daniel Brühl in eigenen Erfahrungen, die er in Barcelona machte. Eine ähnliche Begegnung widerfuhr ihm in einem Tapas-Restaurant in Barcelona. Auf Basis dieses Erlebnis und den bestehenden Themen Gentrifizierung, Neid und wachsender Lücken in der Gesellschaft entwickelten Brühl und Kehlmann das Drehbuch zum Film. Ab 15. Juli 2021 kann der Thriller, der mit Worten zu verletzen und zu sezieren weiß, im Kino gesehen werden. Bleibt zu hoffen, dass Daniel Brühl nach diesem gelungenen Debüt öfters hinter der Kamera aktiv wird.


 
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