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Prozess um mutmaßlich linksextreme Anschläge

Eine Statue der Justitia mit verbundenen Augen am Eingang eines Gerichts. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Rund zehn Jahre nach mutmaßlich linksextremen Brandanschlägen in Berlin kommt ein 46-Jähriger ab dem heutigen Dienstag (13.00 Uhr) vor das Landgericht der Hauptstadt. Er soll als Mitglied einer militanten Gruppierung namens «Revolutionäre Linke» / «Revolutionäre Aktionszellen» Feuer an Gebäuden der öffentlichen Verwaltung und Wirtschaft gelegt haben - in der Hoffnung, durch erhebliche Straftaten einen Umsturz des politischen und gesellschaftlichen Systems zu erwirken. Zwischen Februar 2010 und April 2011 habe er in drei Fällen Brände gelegt. Die Sachschäden hätten zwischen 15.000 und 29.000 Euro gelegen. Die Anklage lautet auf Brandstiftung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.