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Prozess: 58-Jährige soll Baby vor 21 Jahren getötet haben

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) - Die mutmaßliche Tat wurde erst viele Jahre später bekannt: Vor dem Landgericht Potsdam muss sich eine 58-Jährige von kommenden Dienstag an wegen Totschlags an ihrem Baby verantworten. Die Angeklagte soll im Jahr 2000 in Potsdam ein lebensfähiges Kind geboren und danach getötet haben, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Die vorgeworfene Tat, die an einem nicht näher feststellbaren Tag im Zeitraum vom 1. April bis zum 21. August geschehen sein soll, kam 2017 ans Licht, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der damalige Ehemann der Angeklagten hatte demnach einem Gartennachbarn von der mutmaßlichen Kindstötung erzählt - dieser erstattete Anzeige. Für den Prozess hat das Gericht sieben Verhandlungstage angesetzt.


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