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Pop: Nicht auf Impfquote ausruhen - Steigende Inzidenz

Ramona Pop, Berlins Wirtschaftssenatorin. Foto: Stefanie Loos/AFP POOL/dpa/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Mit Blick auf die steigende Inzidenz in Berlin hat Wirtschaftssenatorin Ramona Pop davor gewarnt, Erfolge im Kampf gegen Corona leichtfertig aufs Spiel zu setzen. «Auf der jetzigen Impfquote dürfen wir uns nicht ausruhen. Die letzte Meile beim Impfen ist jetzt entscheidend», sagte Pop am Samstag. Niedrigschwellige Angebote verliehen der Impfkampagne aus Sicht der Grünen-Politikerin neuen Schwung. «So werden auch diejenigen Menschen erreicht, die nicht zum Hausarzt gehen oder die sich bisher noch nicht ausreichend über die Corona-Schutzimpfung informiert fühlen.»

In Berlin sollte am Samstag der erste Drive-in für Corona-Impfungen starten. Auf dem Parkplatz der Ikea-Filiale in der Landsberger Allee in Lichtenberg kann sich laut Gesundheitsverwaltung jeder und jede ohne Termin impfen lassen. Zur Verfügung stehen die Vakzine von Johnson & Johnson sowie Moderna. Die Hauptstadt verzeichnet eine weiter steigende Inzidenz. Innerhalb von sieben Tagen wurden am Samstag 16 Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet. Damit lag der Wert nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag bundesweit an der Spitze.