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Polizei ermittelt wegen Todesdrohung an AfD-Politikersohn

Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Berlin (dpa) - Der Sohn eines AfD-Abgeordneten aus dem Berliner Landesparlament soll an einer Schule in der Hauptstadt Todesdrohungen erhalten haben. Der 16-Jährige gab an, dass Mitschüler ihn und seine Familie seit einiger Zeit bedroht hätten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Sie sollen ihn mit dem Tod bedroht haben, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Dies soll unter anderem über einen Kurzmitteilungsdienst geschehen sein. Der Schüler habe sich deswegen am Freitag an die Schulleitung gewandt, die wiederum die Polizei alarmierte.

Hintergrund soll das politische Engagement des Vaters sein, der Mitglied der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus ist. Deshalb übernahm der für politische Taten zuständige Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen.

Dieser habe die Kurzmitteilungen gesichert und überprüfe sie nun, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Jugendliche nannte den Beamten demnach drei verdächtige Mitschüler im Alter von 15, 16 und 18 Jahren. Weitere Erkenntnisse wurden am Sonntag zunächst nicht mitgeteilt.

Der AfD-Politiker bestätigte auf Anfrage die Drohungen. In der kommenden Woche soll es demnach weitere Gespräche mit der Schulleitung geben, um zu prüfen, wie nun weiter verfahren werde, sagte er.

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