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Pokalfinale in Brandenburg und Berlin

Eine Reihe von Fußbällen auf dem Rasen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa) - Verschiedene Ausgangssituationen prägen die Finalspiele um die Fußball-Landespokale in Berlin und Brandenburg. Während in Luckenwalde mit Titelverteidiger Union Fürstenwalde und Babelsberg 03 die Vorjahresgegner am «Finaltag der Amateure» an diesem Samstag (14.30 Uhr/rbb) aufeinandertreffen, stehen im Mommsenstadion ab 13.00 Uhr (rbb) mit dem BFC Dynamo und dem BAK zwei Außenseiter im Endspiel.

Sowohl Dynamos Trainer Christian Benbennek wie auch BAK-Kapitän Shawn Kauter kündigten nach den Coups gegen Viktoria 89 und die VSG Altglienicke an, «jetzt auch den Pokal zu gewinnen». Zugute kommt beiden Clubs, dass der Einspruch des Oberligisten Blau-Weiss 90 gegen die Beendigung des Wettbewerbs lediglich mit den fünf Berliner Regionalligisten am Freitag abgewiesen wurde.

Die nach Abbruch der Regionalliga-Saison auf den Rängen fünf und sechs platzierten BAK und BFC Dynamo begegnen sich auch am Samstag auf Augenhöhe, auch in der Form ihrer ungewissen Vorbereitung im letzten halben Jahr. Immerhin hatten sie am vergangenen Wochenende das erste Pflichtspiel nach einem halben Jahr bestritten. «Für uns war nie klar, ob die Saison weitergeht und wir nochmal Pokal spielen», sagte BAK-Trainer André Meyer dem rbb.

Trainer Benbennek erhofft sich zudem durch das Erreichen des Pokalfinales «einen zusätzlichen Push» für die kommende Spielzeit, für die der BFC mit Darryl Geurts bereits einen torgefährlichen Flügelstürmer von Union Fürstenwalde verpflichtet hat.

Der 26-Jährige will sich mit der Titelverteidigung über den Regionalliga-Rivalen Babelsberg von seinen alten Kameraden verabschieden und auch dem langjährigen Trainer Matthias Mauksch einen erfolgreichen Abgang bescheren. Neben einer Prämie, die Fürstenwalde auslobt, reizt natürlich vor allem der erneute Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Im Vorjahr unterlagen die Fürstenwalder dem Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 1:4.

Doch die Babelsberger, die im Halbfinale durch einen sicheren 3:0-Erfolg bei Energie Cottbus ins Endspiel einzogen, verspüren Revanchegelüste. «Wir haben noch eine Rechnung offen und werden diese am Samstag begleichen», sagte 03-Kapitän Philipp Saalbach, der im letzten Spiel seiner Karriere Babelsberg zum alleinigen Rekordpokalsieger verhelfen will. Bisher teilen sich die Filmstädter mit jeweils neun Siegen den Rekord mit Cottbus.

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