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Oncotherm: Hyperthermie bei Brustkrebs als Komplementärtherapie

Hyperthermie bei Brustkrebs als Komplementärtherapie, Prof. Dr. Andras Szasz
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Etwa eine von acht Frauen in Deutschland erkrankt während ihres Lebens an Brustkrebs. Laut Robert-Koch-Institut sind jährlich 69.000 Frauen betroffen, aber auch etwa 700 Männer. „Es ist gut, wenn der Oktober als Brustkrebsmonat genutzt wird, Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Auch die Hyperthermie ist eine Therapie, mit der Brustkrebs behandelt werden und die Teil einer multimodalen Onkologie sein kann“, sagt Prof. Dr. András Szász: „Sie richtet sich auf spezifische lokal-regionale Tumoren, die sie durch Überwärmung und elektrische Wellen attackieren will“. 

Der Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie) verweist auf einen aktuellen Beitrag in „Frontiers in Onkologe (9/2020,  Quo Vadis Oncological Hyperthermia. Autoren: Sun-Young Lee, Giammaria Fiorentini, Attila Marcell Szasz, Gyula Szigeti, András Szasz, Carrie Anne Minnaar). Sie verweisen darauf, dass Brustkrebs auch „häufig und erfolgreich mit Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie behandelt werde und dies „ signifikante Vorteile gegenüber der alleinigen Strahlentherapie“ zeige. Die Forscher analysierten fünf  Studien zur Hyperthermie bei Brustkrebs: “It is shown that when the tumor is larger, the local response is better, the gain in the efficacy compared to radiotherapy alone is 13.7% when the tumor is smaller than 100 cm3, and 22.6% when it is larger than 100 cm3. The 4-years overall gain in survival period is almost four times higher with chemotherapy and with trimodal therapy”.

Auch die Deutsche Krebsgesellschaft nennt als „Etablierte Hyperthermieverfahren“ neben der regionalen Tiefenhyperthermie u.a. auch die „Lokale Oberflächenhyperthermie (lokoregionäre Hyperthermie)“. Sie kommt „z.B. bei Lymphknotenmetastasen im Halsbereich, wiederkehrenden Brusttumoren oder schwarzem Hautkrebs, dem malignen Melanom, zum Einsatz.“ Auf die Effekte der Hyperthermie bei Brustkrebs geht etwa die Studie von 2019 ein: Guarnizo Mendez H.F., u.a.  (2019): Hyperthermia Study in Breast Cancer Treatment Using Three Applicators. In: Figueroa-García J. u.a. (eds): Applied Computer Sciences in Engineering. WEA 2019, vol 1052. Springer.

Brustkrebs ist weltweit die häufigste Ursache für krebsbedingte Mortalität bei Frauen. In Deutschland erkranken Frauen seltener daran als in den USA. Das gilt laut aktueller Studie für alle Altersgruppen. Aber es versterben mehr Frauen: 45 Prozent mehr als in den USA - das gilt für die über 70-Jährigen, so eine Studie, auf die das Deutsche Krebsforschungszentrum Anfang September 2020 hinwies. Eine mögliche Ursache sei, dass bei älteren Frauen der Brustkrebs spät erkannt – und behandelt wird, da eine Mammographie bei 69 Lebensjahren nicht mehr vorgesehen ist. Die Europäische Kommission hält die Vorsorge bis zum Alter von 74 für sinnvoll.

Oncothermie (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. 

Eine Pressemitteilung der Oncotherm GmbH, Sydney Schweitzer, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf 

Peter Klausmann
12.11.2020 13:37:53
Sehr interessanter Bericht und dafür 5 Sterne! Schade das man keinen Link finden konnte!
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