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Norman Gräter "Führungskraft ohne Kraft zur Führung?"

Norman Gräter "Führungskraft ohne Kraft zur Führung?" / Foto: Pixabay
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Journal - Norman Gräter: -

Fehlt Ihnen aktuell ein wenig die Kraft, Ihre Kollegen zu führen? Läuft alles anders, als geplant? Mein Tipp: Es liegt an Ihnen und Ihrer Selbstführung. Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: „Was würden Sie lieben, wenn Sie wollten, wie Sie könnten?“ Moment mal. Heißt der zweite Satzteil nicht „wenn Sie könnten, wie Sie wollten“ anstatt „wenn Sie wollten, wie Sie könnten“? Der Satz ist schon bewusst so geschrieben. „Wenn Sie nur wollten, wie Sie könnten.“ Fangen wir am Anfang an. Lassen Sie mich raten. Sie hängen auch in der Falle der Fern-Einsamung im Homeoffice und um hierfür Max Raabe zu zitieren „keine Sau interessiert sich für mich“. Kein spontanes Lächeln der Kollegen mehr. Kein Smalltalk in der Kaffeeküche. Kein Austausch auf dem Weg zum Kunden.

Kann es zudem sein, dass Ihnen über die letzten Monate auch etwas Ihre Identität verloren gegangen ist? Früher waren Sie noch stolz, ein z.B. Bosch´ler oder ein Würth´ler zu sein. Seitdem Sie nur noch am Homeoffice Computer sitzen, könnten Sie von überall arbeiten. Es fällt Ihnen gar nicht mehr auf, für welche Firma Sie eigentlich arbeiten. Die Zoom Räume sehen alle gleich aus und ein Wir Gefühl entsteht in den Online Meetings auch nicht wirklich.

Und wie schaut´s mit Ihrer Selbstführung aus? Denn die geht schon bei den kurzen Laufwegen los. Ihr Bewegungsradius beläuft sich täglich auf gefühlte 183 Metern. Schlafzimmer, Bad, Küche, Homeoffice, Wohnzimmer, Küche, Klo, Bett. Netflix wurde zu Ihrem besten Freund und zwischendrin ballern Sie sich Ihr Gehirn mit sinnbefreiten Nachrichten zu und wundern sich, wie man im großen Stil mit diversen Ablenkungsmanövern die eigene Unfähigkeit unter den Teppich zu kehren versucht. Heißt also, Sie lassen sich gehen und haben gar keinen Drive mehr. Die Selbstführung wurde zum Selbststillstand.

Der erste Schritt raus aus Ihrem Loch ist die Selbsterkenntnis. Wie Winston Churchill schon sagte: „Wenn Sie in einem Loch sitzen, hören Sie auf zu graben.“ Wieso graben Sie denn immer und immer weiter? Hoffen Sie da unten auf Gold oder Öl zu stoßen?

„Ja, aber so einfach ist das ja nicht ...“ Stopp. Welche Ausrede Sie nun auch immer parat haben sollten; ob das komische Unwort mit C. Oder das Homeoffice. Oder der fehlende Urlaub. Mag alles sein. Es sind alles Ausreden. Wenn Sie doch nur wollten, wie Sie könnten. Sie können nämlich so vieles machen. So vieles für sich entscheiden. Es liegt lediglich an ihrem „wollen“. Nur Sie machen es nicht, da „man“ Sie ja nicht lässt. Und schon „können“ Sie anscheinend nicht so, wie Sie „wollen“.

Holen Sie sich endlich die Macht über Ihr Leben zurück. Denn solange Sie mit dem Zeigefinger auf Ihr außen zeigen, übergeben Sie dorthin auch Ihre Macht. Während Ihr Zeigefinger also nach vorne ausgestreckt ist, zeigen drei Finger auf Sie. Wenn Ihnen unklar ist, was ich meine, strecken Sie den Zeigefinger aus und drehen mit ausgestrecktem Finger einfach mal Ihren Handrücken nach unten. Und Schwups di Wups werden Sie die drei anderen Finger sehen, die nun auf Sie zeigen. Fast schon magisch. Wo wir gerade bei magisch sind – was ist der Unterschied zwischen Magie und Leben? Wenn Sie in der Magie wissen, wie der Zaubertrick geht, wird er langweilig. Wenn Sie jedoch herausfinden wie Leben funktioniert, dann wird es magisch.  

Zurück zu Ihnen. „Ich kann doch aber nicht...“ Hören Sie endlich auf damit. Wenn Sie glauben, dass es nicht so einfach geht, wird es auch so sein. Zumindest in Ihrer eigenen Welt. Möchten Sie endlich das tun, was Sie wollen? Dann fangen Sie jetzt damit an. Nur wie? Möglicherweise würde Ihnen erst einmal Stille helfen. „Stille habe ich seit Monaten genug“ denken Sie jetzt vielleicht. Richtig. Und? Halten Sie diese aus? Dummerweise sind ja die Biergärten, die Konzerte und Bars weggefallen, mit denen Sie sich die letzten Jahre immer schön von sich selbst abgelenkt haben. Das war nun in den letzten Monaten nichts. Blöd. Sich mit sich selbst zu beschäftigen, ist schon eine Herausforderung für viele. Haben Sie es geschafft, öfters mal alleine zu sein? Ohne Ablenkung? Ach so, ging ja nicht. Denn jetzt kommt noch der stressige Partner ins Spiel. Übrigen, ist Ihnen aufgefallen, dass viele Menschen in Partnerschaften sind, damit sie nicht alleine zu den div. Freizeitaktivitäten gehen müssen? Warum sonst kracht es in so vielen Beziehungen? Wenn da ehrliche Liebe am Werk wäre, würden Paare die zusätzliche gemeinsame Zeit doch maximal genießen?!? Jedoch fehlt vielen Paaren die Ablenkung im außen. Gemeinsam weggehen war immer schön. Nur zusammen wirklich zusammen zu sein, ist doof. Gut, hätten wir das auch geklärt.

Wir fassen zusammen. Nach Adam Riesling hängen Sie also unverschuldet fest. Jedoch sind Sie das einzige Problem und auch die einzige Lösung, die Sie haben. Sie sitzen in ihrem eigens gebauten Gefängnis. Und darin versuchen Sie, vor sich selbst zu fliehen. Sie können jedoch erst aus einem Gefängnis ausbrechen, wenn Ihnen bewusst ist, dass Sie in einem sitzen. Mein Tipp: Bleiben Sie doch mal stehen und hören hin, was da hochkommt. Und wenn dann innerlich eine Bombe hochgeht, ist es so. So haben Sie zumindest die Chance, diese Themen zu lösen. Sonst verschleppen Sie wieder alles bis zur nächsten Krise, zur nächsten Beziehung oder was auch immer Sie im außen anspringt.

Ist das wirklich nötig? Nun ja. Sie haben die Wahl. Schauen Sie; was wir bei uns selbst nicht erkennen, projizieren wir gerne auf Andere. Um es in den Worten von dem viel zu früh verstorbenen Hollywood Star Robin Williams zu sagen: „Ich denke, die traurigsten Menschen versuchen immer ihr Bestes, um andere Menschen glücklich zu machen. Weil sie wissen, wie es ist, sich absolut wertlos zu fühlen und nicht wollen, dass sich jemand anders so fühlt.“

Fragen Sie sich doch einmal, wofür Sie das machen, was Sie machen. Und ob es das ist, was Sie wirklich wollen. Ja, dafür ist Selbstreflexion notwendig. Hinzuschauen, hinzuhören und das in aller Ruhe. Lassen Sie Ihr inneres Strahlen wiederaufleben. Schauen Sie zu sich und nicht zu den Anderen. Ihr Umfeld ist nur ein Spiegel Ihrer inneren Einstellung. Brauchen Sie beim Erkennen etwas Unterstützung? Dann melden Sie sich gerne bei mir. Ich unterstütze Sie dabei, eine klare Antwort auf die Frage „Was würde ich lieben“ zu finden und nehme Sie dann beim Aufbau Ihres eigenen Willens diesbezüglich an die Hand.

Melden Sie sich über https://norman-graeter.com/fuehrungskraefte-coaching/ bei mir, denn heute beginnt der Rest Ihres Lebens (sagt zumindest Udo Jürgens in einem Lied). Bleiben Sie gesund.

Über den Autor:
Norman Gräter ist Spezialist für persönliches Wachstum. Als Gamechanger, Mindset Coach und Keynotespeaker inspiriert er weltweit in seinen Vorträgen unternehmerisch denkende Menschen und Firma wie u.a. PayPal, Bosch, DAIMLER, Viessmann, Würth uva. zu mehr Eigenverantwortung und einem menschlicheren Umgang. Seine besondere Art wurde u.a. mit drei Europameistertitel im öffentlichen Reden ausgezeichnet. Der „Trainer des Jahres 2017“ denkt groß. Bereits im Jahr 2014 buchte er die PORSCHE Arena in Stuttgart, um diese am 24.3.2020 mit 6.000 Menschen zu füllen. Das Ziel war, seine eigene Reise dorthin als Grundlage zu nehmen, damit Menschen erkennen, dass jedes gesteckte Ziel erreichbar ist. Dann kam alles anders, als gedacht. Durch Corona wurde die Show 12 Tage vor der Erstaufführung verboten. Norman Gräter arbeitete sich in kürzester Zeit aus diesem Tief zurück ins Leben. Eben auch dank seiner eigenen AnkeR™ Methode. Aktuell arbeitet er gemeinsam mit einem mehrfach preisgekrönten Hollywood Produzenten an der Verfilmung seiner Geschichte. Weitere Informationen unter www.norman-graeter.com

Eine Pressemeldung der Be Yourself Academy GmbH (dein-presseartikel.de)

Sebastian Kohl
25.04.2021 14:40:28
Da kenne ich so einige! Guter Artikel
Frank Lares
02.05.2021 16:09:43
Ich auch!
Gerd Kessler
12.05.2021 21:10:32
Mir gefällt der Bericht auch
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