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Norman Gräter: „Du verstehst auch nur, was du verstehen willst.“

Norman Gräter: „Du verstehst auch nur, was du verstehen willst.“ Foto: berndrottmann.com
Journal - Norman Gräter: -

„Du verstehst auch nur, was du verstehen willst.“ Ein Satz mit einer starken Behauptung… und jetzt kommt´s … die Behauptung stimmt. Woran liegt es denn, dass sich Menschen manchmal nicht mehr verstehen? Im Wort „verstehen“ steckt „stehen“, sprich der Standpunkt. Wenn wir den Standpunkt des anderen nicht sehen, können wir ihn manchmal nicht verstehen. Denn jeder hat seinen individuellen Standpunkt, der sich oft nicht mit dem des Gegenübers deckt.

Kommunikation hilft

Kommunikation ist ein Austausch, der darauf abzielt, eine bestimmte Art der Handlung hervorzurufen. Da wahre Kommunikation auf Gegenseitigkeit beruht, geht die Erklärung sogar noch einen Schritt weiter. Kommunikation ist zudem ein Austausch von Gefühlen und Einstellungen. Aus diesem Grund laufen auch viele Textnachrichten, Email oder auch Briefe gerne in eine „falsche“ Richtung. Warum? Der Andere versteht nicht, wie ich es meine, sondern wie er oder sie es verstehen möchte. Es ist rein das Wort und es fehlt die emotionale Seite, die ich in etwas schriftlichem nicht wahrnehmen kann.

Achtung bei nicht greifbaren Worten

Meist passiert diese Misskommunikation, wenn Nominalisierungen verwendet werden. Worte wie „Emotion“, „Freude“ oder „Nähe“. Ich habe gelernt, dass Sie diese Worte auch „Wolkenworte“ nennen können. Alles, was Sie nicht in eine Kiste packen können, sind sogenannte Wolkenworte. Einen Stuhl oder eine Lampe können Sie in eine Kiste packen. All diese Worte kann ich mir von ihrer Art her ableiten. Ein Stuhl variiert vielleicht in Farbe und Form, jedoch ist die Basis eines Stuhls klar für uns alle. Jedoch versteht jeder etwas Anderes unter einer „Emotion“. Hierzu gibt es keine eindeutige Bedeutung. Die Wahrheit ist, was Sie daraus machen. Basierend auf Ihren Wünschen, Erfahrungen und Einstellungen definieren Sie dieses Wort.

Realität ist, was Sie daraus machen

So wie Sie denken, ist Ihre Welt. Und das hat mit der wirklichen Realität nichts zu tun. Fangen Sie doch einmal bei Ihrem Partner an und sprechen darüber, was Ihnen in Ihrer Beziehung wichtig ist. Er sagt vielleicht Nähe und Liebe. Und damit haben Sie aus Ihrer Sicht erst einmal alle Informationen. Weit gefehlt. Denn wie Sie sicherlich hier und da in Ihrer Beziehung feststellen, funktioniert Ihre Beziehung trotz des Wissens nicht so, wie sie könnte. Das ist dann die Reaktion, dass Sie die Welt des Anderen nicht verstanden haben, wie sie gemeint war, sondern wie Sie diese verstehen wollten.

Fazit

Was ist die Lösung? Hinterfragen Sie alles ganz genau. Und zwar bis ins kleinste Detail. Nur wenn Sie den anderen verstehen, kann sinnvolle Kommunikation zustande kommen. Und wenn es einmal nicht klappen sollte, bleiben Sie trotzdem positiv und hinterfragen, was er Andere gemeint hat, anstatt direkt in die Luft zu gehen. 

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Klicke hier zu den Informationen. Freuen Sie sich auf  Keynotespeaker und Präsentationsmentor Norman Gräter. Weitere interesannte Artikel von Noman Gräter finden Sie übrigens im Journal Norman Gräter im Berliner-Sonntagsblatt.de. Norman Gräter ist Redner für Motivation und Persönlichkeitsentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung. Sein kurzweiliger und unterhaltsamer Stil hat dem 5 Sterne Redner und Führungskräftetrainer den doppelten Europameister im öffentlichen Reden, sowie den Titel „Trainer des Jahres 2017“ von der Europäischen Trainerallianz eingebracht. Foto und Bericht von: Be Yourself Academy GmbH. Motivationsredner, Vortragsredner, 5 Sterne Redner,

Deutschlands Führungskräftetrainer und Erfolgsbuchautor. Be Yourself Academy GmbH
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