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Nonnemacher sieht Nachholbedarf bei Gleichberechtigung

Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbbild/dpa/Archivbild

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Gleichstellungsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sieht Nachholbedarf bei der Gleichberechtigung von Mädchen. «Noch immer haben Mädchen mit Vorurteilen zu kämpfen und sind strukturell gegenüber Jungen benachteiligt», sagte Nonnemacher am Sonntag anlässlich des Internationalen Mädchentags am Montag. Der Internationale Mädchentag wurde von den Vereinten Nationen 2011 ins Leben gerufen. Damit soll auf die weltweite Diskriminierung und Unterdrückung von Mädchen aufmerksam gemacht werden.

Mädchen seien im Bildungssystem erfolgreich, würden später aber dann doch in engen Feldern der Berufswahl bleiben, mit Folgen für Lohn und Rente, kritisierte Landesgleichstellungsbeauftragte Manuela Dörnenburg. Früh müsse dafür gewirkt werden, Mädchen nicht auf überholte Rollen zu beschränken, sondern ihnen alle Möglichkeiten aufzuzeigen. Das Ministerium fördert die Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchenarbeit im Land Brandenburg jährlich mit gut 56.000 Euro. Weitere Projekte werden zudem aus Lottomitteln unterstützt.


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