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Nivea - Vitamin D und Sonnenschutz – die richtige Balance!

Nivea - Vitamin D und Sonnenschutz – die richtige Balance! Foto: Nivea
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Nach den kalten, grauen, viel zu kurzen Wintertagen freuen wir uns wieder auf den Frühling und den Sommer. Endlich wieder Spaziergänge an der frischen Luft genießen, Tageslicht und Sonne tanken. Das sorgt für gute Laune und nebenbei kurbeln die Sonnenstrahlen die körpereigene VitaminD-Produktion an. Aber: Die Sonne kann jederzeit für Sonnenbrand und zunächst unsichtbare Hautschäden sorgen, die zu vorzeitiger Hautalterung führen können. Aus diesem Grund sollten wir immer mit Sonnenschutz nach draußen gehen – zum Beispiel mit den NIVEA SUN Sensitiv Sofort Schutz Produkten LSF 50+. Wirkt sich der Sonnenschutz auf die VitaminD-Produktion aus?

Diese Frage und noch mehr beantwortet Dr. Reto Peirano, Hautexperte und Leiter der Formelentwicklung NIVEA SUN, im Interview. Außerdem werden Tipps gegeben, wie wir die richtige Balance zwischen Vitamin-D-Bedarf und Sonnenschutz finden können.

Wie bildet unser Körper Vitamin D und warum ist es wichtig für unsere Gesundheit? Die wichtigste Quelle zur Deckung unseres körpereigenen Vitamin-DBedarfs ist unsere Haut. Dabei ist der UVB-Anteil des Sonnenlichtes verantwortlich für die Synthese von Vitamin D in unserer Haut. Auf diese Weise werden etwa 70 bis 80 Prozent unseres körpereigenen Vitamin-DBedarfs gedeckt. Vitamin D ist vor allem für den Kalziumstoffwechsel, eine gesunde Ausprägung des Knochensystems und unser Immunsystem essenziell. Wie lange müssen wir an der Sonne bleiben, um unseren Vitamin-DBedarf zu decken? Es gibt einen Richtwert: Im Frühjahr täglich etwa zehn bis 15 Minuten Sonne auf Gesicht und Händen. Das reicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden.

Allerdings wird der Vitamin-D-Pegel nicht durch die allerersten Sonnenstrahlen gleich vollständig aufgefüllt, sondern über Frühjahr und Sommer hinweg kontinuierlich erhöht. Da es vor allem im Winter zu einem Vitamin-D-Mangel kommen kann, ist es sinnvoll, auch zu dieser Jahreszeit öfter an die frische Luft zu gehen, um die Vitamin-D-Produktion anzuregen. Hier wird empfohlen, etwas länger als 15 Minuten an die frische Luft zu gehen – Sonnenschutz nicht vergessen!

Beeinflusst Sonnenschutz unsere Vitamin-D-Produktion? Nein. Sonnenschutz lässt zwar weniger UV-Strahlung in die Haut – umso weniger, je höher der Lichtschutzfaktor ist –, doch die Vitamin-D-Produktion wird in der Praxis kaum gehemmt. Jedes Sonnenschutzmittel lässt noch einen Teil der UV-Strahlung durch und die Erfahrung zeigt: Wer Sonnenschutz aufträgt, hält sich länger in der Sonne auf. Allerdings sollten wir uns niemals ungeschützt der Sonne aussetzen, um unseren Vitamin-D-Bedarf zu decken, denn ansonsten drohen Sonnenbrand, Hautalterungserscheinungen, Hautschäden und ein erhöhtes Krebsrisiko. Zusammenfassend haben Studien gezeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel durch Sonnenschutz in der Praxis nicht zu erwarten ist und die Vorteile eindeutig überwiegen.

Wirken sich auch andere Faktoren auf die Vitamin-D-Produktion und den Sonnenschutz aus? Zum Beispiel die Jahreszeiten oder der Hauttyp? Besonders entscheidend für die Vitamin-D-Produktion ist, wie viel Hautfläche wie lange der Sonne ausgesetzt ist und in welchem Einstrahlungswinkel das Sonnenlicht auf die Haut scheint. Im Winter ist die Sonnenexposition am niedrigsten, da es weniger Sonnenstunden gibt, ein niedrigerer Einstrahlungswinkel vorliegt und durch Kleidung mehr Haut bedeckt ist als im Sommer. Ab März ist die Sonnenstrahlung stark genug, dass sich der Vitamin-D-Spiegel langsam aufbauen kann. Die höchsten Vitamin-D-Werte haben wir im August. Der Hauttyp hat auf die Vitamin-D-Produktion hingegen nur einen geringeren Einfluss. Allerdings hat dunkle, stark pigmentierte Haut eine etwas geringere Fähigkeit, Vitamin D zu synthetisieren, als helle Haut. Sonnenschutz ist das ganze Jahr über wichtig, aber besonders im Frühling. Der Eigenschutz der Haut vor UV-Strahlung durch Melanin, also Hautbräune, ist dann noch nicht entwickelt. So reagieren besonders helle Hauttypen sehr empfindlich auf Sonnenlicht und brauchen zu jeder Jahreszeit einen starken Sonnenschutz mit mindestens LSF 50. Im Frühjahr und Winter sind hier zum Beispiel Sonnenschutz-Gesichtscremes zu empfehlen – wie NIVEA SUN UV Gesicht Sensitiv LSF 50, die beruhigend auf empfindliche Haut einwirkt, oder NIVEA SUN UV Gesicht Anti-Age & AntiPigmentflecken mit Q10 und LSF 50, die gleichzeitig sonnenbedingten Hautalterungserscheinungen wie Falten und Pigmentflecken vorbeugt. Menschen mit dunklerem Hauttyp können gegebenenfalls einen etwas niedrigeren Lichtschutzfaktor verwenden, sollten aber trotzdem keinesfalls auf Sonnenschutz verzichten. Im Frühling kann es auch zu einer Sonnenallergie kommen – hier eignen sich zum Schutz vor Sonnenbrand und Hautschäden besonders gut sensitive Produkte wie die bereits genannte NIVEA SUN UV Gesicht Sensitiv LSF 50. Als Sonnenschutz für den Körper sind zusätzlich das NIVEA SU

Sensitiv Sonnenspray oder die Sonnenlotion Anti-Sonnenallergie mit LSF 50+ sinnvoll.

Können wir Vitamin D bilden, wenn wir uns im Schatten oder in Innenräumen aufhalten, und brauchen wir dann Sonnenschutz? Grundsätzlich gilt: Ohne UVB-Strahlen auf unserer Haut kann unser Körper kein Vitamin D bilden. In geschlossenen Räumen, hinter Fensterscheiben, entsteht kein Vitamin D, da die UVB-Strahlen vom Glas praktisch vollständig abgehalten werden. Die UVA-Strahlen, die hingegen für UV-Schäden in der Haut sorgen, können aber ungehindert passieren. Daher sollten wir auch für längere Autofahrten oder Aufenthalte hinter sonnenexponierten Glasscheiben Sonnenschutz auftragen. Und auch im Schatten brauchen wir Sonnenschutz: Durch einem Sonnenschirm kann UV-Strahlung dringen und am Strand können Wasser sowie Sand das Sonnenlicht reflektieren. Bereits fünf bis zehn Minuten in der prallen Sonne können zu Hautschäden führen – das dürfen wir nicht unterschätzen.

Fazit: Sonnenschutz hat das ganze Jahr über höchste Priorität – je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser. Auf die Vitamin-D-Produktion hat der Sonnenschutz in der Praxis keinen nennenswerten Einfluss. Gerade wenn es noch nicht so warm ist, neigen wir dazu, die Gefahren der Sonnenstrahlen zu vergessen. Das kann schwerwiegende Folgen haben – denn neben Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung kann durch ein Übermaß an UV-Strahlung auch Hautkrebs entstehen. NIVEA engagiert sich daher in einer Initiative für die Hautkrebsprävention.

„NIVEA Initiative gegen Hautkrebs“ 2021:

Seit Jahren steigt die Zahl der Krankheitsfälle im Bereich Hautkrebs stetig an. Die Studie „Mindline SUN CARE Usage & Attitude Survey 2019“* ergab, dass die Mehrheit der Deutschen zu wenig Sonnencreme verwendet, lediglich 54 Prozent verwenden einmal im Jahr und 46 Prozent sogar gar keinen Sonnenschutz. Auf Basis dieser Erkenntnisse startet NIVEA im Jahr 2021 die „NIVEA Initiative gegen Hautkrebs“. Sie soll über Hautkrebs und dessen Folgen aufklären sowie mögliche Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung der Krankheit aufzeigen. Ein von NIVEA rekrutiertes Gremium, bestehend aus renommierten Fachärzten der Dermatologie, wird die Initiative begleiten. Weitere Informationen folgen im Frühjahr 2021.

Weitere Informationen und Produkte finden Sie auf der Internetseite, Klicke hier:

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