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Netzhoppers wollen sich Düren «nicht kampflos ergeben»

Volleyball-Spielbälle liegen auf einem Haufen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bestensee (dpa/bb) - Nach ihrer dreiwöchigen unfreiwilligen Wettkampfpause wegen Corona-Infektionen mehrerer Spieler kehren die Netzhoppers KW-Bestensee in den Spielbetrieb der Volleyball-Bundesliga zurück. «Die Ausgangsbedingungen sind alles andere als rosig», sagte Teammanagerin Britta Wersinger vor dem Heimspiel am Samstag (20.00 Uhr) gegen den Tabellenzweiten SWD powervolleys Düren. Bei den Brandenburgern werden in Stefan Kaibald und Dirk Westphal zwei wertvolle Kräfte nach ihrer Corona-Quarantäne aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht einsatzfähig sein. Wersingers Hoffnung: «Das Team wirkt hochmotiviert und wird sich garantiert nicht kampflos ergeben.»

Schon im Hinspiel in Düren erwiesen sich die Netzhoppers als zäher Widersacher und verloren erst im Tiebreak mit 10:15. Viel wird davon abhängen, ob sie diesmal den gegnerischen Angreifer Sebastian Gevert besser in den Griff bekommen. Der 33-jährige Chilene erzielte in der ersten Begegnung allein 27 Punkte. In dieser Woche sind bei den Netzhoppers immerhin drei der insgesamt fünf mit Corona infizierten Spieler ins Training zurückgekehrt. «Ein Trainingsrückstand von 14 Tagen ist nicht so einfach zu kompensieren», betonte Wersinger aber und verwies auf einen weiteren Nachteil: «Aufgrund des Spielplans waren wir im Vorfeld viel auf Reisen zu unseren Auswärtsspielen, dadurch konnte ein reguläres Mannschaftstraining nur in sehr begrenztem Umfang stattfinden.»