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Naturbaustoff-Hersteller Haga: Japan begeistert sich für Öko-Putz aus den Schweizer Alpen!

Japan begeistert sich für Öko-Putz aus den Schweizer Alpen. Foto: Haga
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Es gibt kleine, mittelständische Unternehmen, die oftmals unbemerkt von der Öffentlichkeit mit ihren speziellen Angeboten Vorreiter und Marktführer sind und so die ganze Welt erobern. Ein sogenannter „Hidden Champion“ ist der Naturbaustoff-Hersteller Haga aus dem beschaulichen Rupperswil im Schweizer Kanton Aargau. Der dort produzierte ökologische Putz sorgt für ein gesundes Raumklima – sogar in japanischen Wohnhäusern.

Bereits seit 18 Jahren liefert Haga seinen naturreinen Alpenkalk ins Land des Lächelns. „Dabei hat Japan auch eigene Kalkvorkommen, sogar sehr hochwertige“, berichtet Geschäftsführer Thomas Bühler. Das naturreine Ausgangsmaterial wurde jedoch lange mit Zuschlagstoffen versetzt und dadurch aus ökologischer Sicht verdorben. Obwohl bei japanischen Putz-Herstellern das Umweltbewusstsein in den vergangenen Jahren gestiegen ist, ist der Alpenputz von Haga als Premium-Marke etabliert. So blieben auch die Partner dem Schweizer Öko-Putz treu.

Hagas Geschäftsführer Thomas Bühler kann sich an die Anfänge noch genau erinnern: Der Baustoffhändler aus Japan informierte sich auf einer Messe im Jahr 2001 gründlich über den ökologischen Alpenkalk. Das Naturprodukt schützt auf natürliche Weise vor Schimmel, da der basische pH-Wert des Kalkes den Pilzsporen jeglichen Nährboden entzieht. Das feinporige Kapillarsystem kann Feuchtigkeit gut aus dem Mauerwerk transportieren und nach und nach an die Umgebungsluft abgeben. Ideale Voraussetzungen, um den Kalkputz von Haga in einem Land wie Japan, das gerade im Sommer unter hoher Luftfeuchtigkeit leidet, einzusetzen.

Der Händler aus Asien bekundete großes Interesse, weshalb er wenig später bei einem Besuch in der 5.000-Seelen-Gemeinde Rupperswil im Schweizer Kanton Aargau die Herstellung des Putzes nach alter Handwerkskunst selbst in Augenschein nahm. Die Kalkmilch reift nach dem Brand des Kalksteines meist jahrelang in Tanks. „Je länger die Sumpfzeit, desto feiner und geschmeidiger wird der Baustoff“, schildert Bühler. Der Besucher aus Japan hatte zudem die Alpen, aus der das Ausgangsmaterial stammt, direkt vor Augen. Die Region hat eine geologische Besonderheit: die Kalkschichten sind in umgekehrter Reihenfolge unter der Erde zu finden. Die tiefste, älteste und damit reinste Ablagerung des Urmeeres ist ganz oben zu finden, was die hohe Qualität der Produkte erklärt.

Mittlerweile planen viele japanische Architekten ihre Bauten mit dem naturreinen Alpenkalk aus der Schweiz. Hier stehen vor allem hochwertige Einfamilienhäuser, die im westlichen Stil erbaut werden, im Fokus, deren Kunden einen besonderen Wert auf ein gesundes Raumklima legen. „Wir profitieren dabei aber auch von dem guten Image, das die Schweiz in Japan genießt“, freut sich der Geschäftsführer von Haga.

Die Häuser sind an der Außenseite mit dem diffusionsoffenen Edelputz Hagasit verkleidet. Dieser ist schmutzabweisend und sorgt an Fassaden für ein optimales Feuchtigkeitsmanagement. Für die Innenräume entscheidet sich die überwiegende Zahl der Bauherren für den weißen Colkosit Innenputz, obwohl dieser ebenso in vielen – auch intensiven – Farbtönen erhältlich ist. Der weiße Calkosit von Haga-Naturkalk kann aufgrund seines Calciumcarbonat-Anteils von 98 Prozent mit Helligkeit und einer belebenden Atmosphäre punkten. „Im Do-it-yourself-Bereich sind wir ein richtiger Renner“, berichtet Bühler begeistert. Das merke man daran, dass auch Bewohner kleiner Stadtwohnungen in spezialisierten Baumärkten zum naturreinen Alpenkalk von Haga greifen, um ihre Wände damit zu streichen.

Zunächst werden die Paletten im Container per LKW nach Basel, danach per Bahn zu den Häfen in Hamburg oder Rotterdam transportiert, bevor sie nach Yokohama, Osaka oder Tokio verschifft werden. So reisen Produkte aus dem kleinen Örtchen in der Schweiz um die halbe Welt. Ein teures Unterfangen? „Nein“, sagt Bühler und schüttelt den Kopf, „fünf Tonnen Frachtgut ins Engadin zu transportieren verursacht verhältnismäßig höhere Kosten als 24 Tonnen nach Osaka zu verschiffen.“ 

Eine Pressemitteilung von der JÄGER Management GmbH

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