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Nächster bundesweiter Warntag soll erst 2022 stattfinden

Nächster bundesweiter Warntag soll erst 2022 stattfinden
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Der nächst bundesweite Warntag soll erst im September 2022 stattfinden. Darauf habe sich die Innenministerkonferenz verständigt, teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch mit. Demnach baut das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) derzeit eine "umfassende Testlandschaft" auf, "um das Zusammenwirken der Warnsysteme in ihrer Komplexität und Verknüpfung miteinander frühzeitig sicherstellen zu können". Diese Testumgebung werde im ersten Quartal 2022 zur Verfügung stehen. Zeitgleich sollen die Systeme zur Warnung der Bevölkerung weiter ausgebaut und zusätzliche Warnkanäle erschlossen werden. Das BBK fördert Sirene in den nächsten zwei Jahren mit 88 Millionen Euro. Ursprünglich sollte der Warntag jährlich immer am zweiten Donnerstag im September stattfinden. Beim ersten bundesweite Probealarm seit der Wiedervereinigung im September 2020 war es allerdings zu einer Panne gekommen. Aufgrund technischer Probleme war der Alarm erst mit Verspätung angekommen. Das Bundesinnenministerium hatte den Warntag daher als Fehlschlag bezeichnet. Das BBK bekam mit Armin Schuster einen neuen Chef.


 
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