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Nach fast dreijähriger Pause wieder internationaler Bahnradsport im Velodrom

Nach fast dreijähriger Pause wieder internationaler Bahnradsport im Velodrom. Archivfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Nach fast dreijähriger Corona-Zwangspause kehrt mit der UCI Track Champions League am Samstag internationaler Bahnradsport in das Berliner Velodrom zurück. Gleichzeitig ist es für das neue Rennformat Deutschland-Premiere. «Wir freuen uns, dass wir wieder Fahrt aufnehmen können», sagte Claudiu Ciurea, Präsident des Berliner Radsport Verbandes. Nachdem 2021 und 2022 das Sechstagerennen an gleicher Stelle abgesagt werden musste, war die WM im Februar 2020 die letzte Großveranstaltung auf der 250-Meter-Piste an der Landsberger Allee.

«Es gibt leider nicht viele große Rennen in Deutschland auf der Bahn und auch auf der Straße für uns Frauen, deshalb freue ich mich sehr auf Berlin. Es hilft immer, vor heimischem Publikum zu fahren», sagte die WM-Vierte Lea Lin Teutenberg aus Köln. «Ich freue mich auf das Velodrom - die Atmosphäre ist einzigartig», ergänzte Doppel-Weltmeister Stefan Bötticher aus Chemnitz. Der Vorjahres-Gesamtzweite legte beim Saisonauftakt auf Mallorca einen guten Start hin und kommt mit Selbstvertrauen nach Berlin.

Unter den 71 Starterinnen und Startern aus 25 Nationen, darunter Olympiasieger, Welt- und Europameister, sind neben Lea Lin Teutenberg und Stefan Bötticher drei weitere Deutsche. Im Sprint der Frauen starten die vielfachen Weltmeisterinnen Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch (beide Cottbus), im Ausdauerbereich ist der Berliner Moritz Malcharek erstmals mit dabei. Vorjahressiegerin Emma Hinze aus Cottbus sagte in dieser Saison ab und legt eine Rennpause ein.