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Nach bewaffneten Banküberfall Tatverdächtiger verhaftet

Zwei Hände sind in Polizeihandschellen gefesselt. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Drei Wochen nach einem Banküberfall in Berlin-Wilmersdorf ist ein mutmaßlicher Täter verhaftet worden. Am Dienstagmorgen vollstreckte ein Spezialeinsatzkommando den Haftbefehl gegen den 40-Jährigen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Er sei dringend verdächtig, an dem versuchten Raub in der Blissestraße beteiligt gewesen zu sein. Bei der Wohnungs-Durchsuchung im Ortsteil Mariendorf seien Beweismittel sichergestellt worden. Ein Richter sollte dem Mann noch den Haftbefehl verkünden.

Laut Polizei waren in der Nacht zum 2. Februar mindestens zwei Personen über eine Notausgangstür in die Bank eingedrungen. Gegen 7.20 Uhr zwangen die Maskierten mit vorgehaltenen Schusswaffe demnach die erste Mitarbeiterin, die in der Bankfiliale eintraf, den Tresorraum zu öffnen.

Als es der 55-Jährigen nicht gelang, den Tresor zu öffnen, wurde in der Bank laut Polizei ein Alarm ausgelöst, woraufhin die Täter ohne Beute flüchteten.

In den vergangenen Monaten gab es in Berlin wiederholt Überfälle auf Banken und Geldtransporte.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-557794/2

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