Nach Kugelbombenwurf in Berlin-Neukölln: Verdächtiger stellt sich

Nach Kugelbombenwurf in Berlin-Neukölln: Verdächtiger stellt sich. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Nach der Explosion einer Kugelbombe im November vergangenen Jahres in Berlin-Neukölln mit zwei verletzten Polizisten und einem verletzten Kleinkind hat sich nun ein Verdächtiger gestellt. Der 14-Jährige meldete sich am Mittwoch über einen Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Demnach waren zuvor erste Zeugenhinweise gegen ihn eingegangen. Zuvor hatte die «B.Z.» darüber berichtet.

Den Angaben zufolge durchsuchten Einsatzkräfte die Meldeanschrift des Jugendlichen im Neuköllner Ortsteil Britz und erfassten seine Identität. Im Ortsteil Neukölln wurde auch bei einem 30-Jährigen eine Durchsuchung durchgeführt. Der Mann habe durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei identifiziert werden können. Bei der Durchsuchung kamen Diensthunde zum Einsatz. Es wurden Beweismittel gefunden, die nun ausgewertet werden würden.

Nach dem 14-Jährigen war mit einem öffentlichen Zeugenaufruf gefahndet worden. Der Verdächtige soll am 4. November 2023 an einer Tordurchfahrt zur Reuterstraße zwei Polizisten und einem Zeugen den gezündeten Sprengsatz hinterhergeworfen haben. Durch die Explosion erlitten die Polizisten und der Zeuge demnach Schmerzen und Verletzungen des Gehörs. Auch eine Fünfjährige war damals verletzt worden.


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