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Nach Heimpleite: Aubin kritisiert «unnötige Strafen»

Berlins Cheftrainer Serge Aubin (M) verfolgt ein Spiel hinter Mark Zengerle (l) und Manuel Wiederer. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Trainer Serge Aubin machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. «Das war definitiv nicht der Einsatz, den ich erwartet hatte», sagte der Kanadier. Das 4:5 der Eisbären Berlin im Penaltyschießen gegen die Bietigheim Steelers ärgert Aubin. Und ganz besonders, dass der Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Schlussdrittel drei Tore in Unterzahl kassierte und dadurch eine 3:1-Führung aus der Hand gab. «Wir haben viele unnötige Strafen in der Angriffszone genommen und dann einen hohen Preis gezahlt», kritisierte Aubin. Die überflüssigen Fouls führte der Coach auf mangelnde Konsequenz zurück: «Wenn wir hart und körperlich spielen, nehmen wir nicht so viele Strafen.» Zudem sei das Team am Sonntag mental nie wirklich im Spiel gewesen: «Wenn man richtig drin ist, antizipiert man gut und findet die richtige Position. Wenn nicht, steht man falsch und landet auf der Strafbank.»

Auch für Marco Baßler waren die Gegentore in Unterzahl der «Knackpunkt» für die Niederlage. Die Mannschaft, die zuvor dreimal gewonnen hatte, dürfe sich von der Enttäuschung aber «nicht zu sehr runterziehen lassen», betonte der 22 Jahre alte Angreifer.  Schließlich gebe es schon am Dienstagabend im Heimspiel gegen die Augsburger Panther (19.30 Uhr/Magentasport) «die Chance, einen neuen Lauf zu kreieren». Dann könnte auch Center Frans Nielsen, der gegen Bietigheim pausieren musste, wieder einsatzfähig sein. «Ich erwarte, dass er zurückkehrt, aber die Entscheidung wird erst am Spieltag fallen», sagte Trainer Aubin.