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Mutmaßlich falsche Handwerker angeklagt: 34.000 Euro Schaden

Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Berlin (dpa/bb) - Zwei Männer sollen sich als Handwerker ausgegeben und aus drei Berliner Wohnungen Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von 34.000 Euro gestohlen haben. Gegen die mutmaßlichen Diebe im Alter von 53 und 42 Jahren wurde nun Anklage unter anderem wegen gemeinschaftlichen Diebstahls in drei Fällen erhoben, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Demnach sitzen die Angeklagten bereits seit rund vier Monaten in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern laut Mitteilung vor, sich am 10. und 11. März den Zutritt zu drei Wohnungen in Mitte, Prenzlauer Berg und Zehlendorf erschlichen zu haben. Ebenfalls am 11. März seien sie festgenommen worden. Wie es weiter hieß, soll der 53-Jährige den Mietern gesagt haben, er habe einen Reparaturauftrag der Hausverwaltung. Während sein Komplize im Auto gewartet haben soll, habe er eine Handwerkertätigkeit vorgetäuscht, die Wohnungen in Wirklichkeit aber nach Wertgegenständen durchsucht. Nach vermeintlicher Erledigung der Reparaturarbeiten seien die Männer davongefahren.


 
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