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Mut machen bei Krebs- Mutmach Plattform ist online gegangen!

Mut machen bei Krebs- Mutmach Plattform ist online gegangen! Foto: cura:medial

„Das Leben lässt sich nicht üben. Aber wir können gemeinsam neue Perspektiven und Sichtweisen für unser Leben mit der Krebserkrankung entwickeln.“ Heike Michel, Mutmacherin Anfang November ist die neue Mutmach-Plattform online gegangen, die Betroffene, Angehörige und Freunde bei der Bewältigung des Lebens mit Krebs unterstützt. Sie wurde zusammen mit Betroffenen, Mitgliedern der Selbsthilfe und Onkologie-Experten gestaltet. Maike Boje, eine Betroffene aus Burg auf Fehmarn beschrieb die Intention so: „Ich mag Menschen, die sich auch mit dir in die Trümmer setzen und sagen: `Schöne Scheiße... aber jetzt lass uns etwas Neues daraus bauen. Vieles versuchte mich schon auf die Seite zu kippen, aber ich stehe immer wieder auf!´ Genau dieses Gefühl wollen wir hier transportieren. Mut machen, wenn Mut und Hoffnung alles zu sein scheint, was uns bleibt.“ Die Plattform Mutmach-Profdukte ist Begleiter und Ansprechpartner für praktische Hilfen und Tipps zum Leben mit Krebs und bietet Informationen auch abseits der üblichen Krebsthemen (Tattoos und Henna, Wandplanern, themenbezogenen Computer-Games und vieles mehr).

Mutmach-Postkarten und praktische Kurse

Ein wichtiges Element der Mutmach-Plattform sind die neuen Mutmach-Postkarten, die sich mit einem anderen Blick der Krebserkrankung und ihren Herausforderungen widmen. Sie gibt es exklusiv im Mutmach-Shop. Der Shop ist offen für Selbsthilfegruppen und Interessenten, die ihre eigenen Mutmach-Produkte über die Plattform anbieten möchten. Gleichzeitig werden damit ausgewählte Projekte (das Power-Camp der Frauenselbsthilfe Krebs, Onkolotsen, Pro Mater Sano e.V. - Hilfe für krebskranke Mütter mit Babys und Kleinkindern oder dem Wünschewagen Thüringen) unterstützt, welche sich für Krebspatienten engagieren. Praktische Kurse zum Leben mit Krebs, wie zur Schlagfertigkeit, zu erfolgreichen Arztgesprächen, zum pferdegestützten Coaching, Achtsamkeit, Qi Gong oder Yoga ergänzen das Angebot. Mit den Mutmach-Kursen wollen die Initiatoren und Referenten Betroffene und Angehörige unterstützen, stark machen und gemeinsam mit ihnen lachen. Sie vermitteln praktische Informationen in Bezug auf die Erkrankung, tauschen Erlebtes aus und schaffen neue Zuversicht für das weitere Leben mit dem Krebs.

Der Workshop zu erfolgreichen Arztgesprächen vermittelt Betroffenen so Rüstzeug, wie sie ihre Ärzte ohne den „Einsatz körperlicher Gewalt“ daran hindern, das Gespräch zu früh zu beenden. Die Macher lüften das „Mysterium, warum Ärzte zu Visiten im Rudel auftreten“. Und, sie helfen Betroffenen, das Fach-Chinesisch ohne Wörterbuch zu übersetzen. Aktuell sind die Kurse Online-Angebote. Ergänzend sind weitere Mutmacher wie Blogs, Bücher, Dokus, Filme, Musik, Videos und Podcasts auf der Plattform zu finden.

Ausgangspunkt sind die Bedürfnisse der Betroffenen

„Ich möchte meine Erfahrungen teilen und von Krebs betroffene Menschen, ihre Angehörigen und Zugehörige unterstützen, ihnen Mut machen und helfen, mit der Erkrankung besser zu leben“, so Ulrike Filippig, in 2015 selbst betroffen und eine der Ideengeberinnen für das Portal. „Im Laufe meiner Krebserkrankung machte ich die Erfahrung, wie wichtig und wie gut es tut sich mit Menschen darüber auszutauschen, die dasselbe Schicksal traf. Sich gegenseitig beizustehen auf den Weg durch die Erkrankung, über seine Sorgen und Ängste zu sprechen und dadurch gemeinsam Kraft und Mut zu schöpfen mit und nach der Erkrankung zu leben“, ergänzt Betroffene und Mutmacherin Jacqueline Wipper von der Selbsthilfegruppe junge Frauen mit und nach Krebs Artern & Sömmerda. cura:medial.

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