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Müde Füchse Berlin erkämpfen sich Punkt in Stuttgart

Ein Handballer hält den Spielball in den Händen. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) - Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga die dritte Niederlage in Serie gerade noch abwenden können. Am Sonntag erkämpften sich die ersatzgeschwächten Berliner beim Tabellenvorletzten TVB Stuttgart ein 32:32 (12:16)-Remis. In der Tabelle verloren die Füchse weiter Boden auf Tabellenführer SC Magdeburg. Bester Berliner Werfer war Hans Lindberg mit elf Toren Trainer Jaron Siewert musste auf die verletzten Paul Drux, Fabian Wiede, Viran Morros und Nils Lichtlein verzichten. Dafür war Marko Kopljar wieder dabei. Die Füchse begannen unkonzentriert, der erste Siebenmeter wurde gleich verworfen, erst nach knapp fünf Minuten gelang der erste Treffer. So liefen die Berliner von Beginn an einem Rückstand hinterher - der betrug zeitweise fünf Tore (6:11).

Pech hatten die Füchse als Kopljar in der 17. Minute nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Duos die Rote Karte sah. Sein Gegenspieler war einfach nur weggerutscht. Eine erneute personelle Schwächung. Die Füchse kamen zwar wieder auf ein Tor heran (11:12), doch insgesamt war die Fehlerquote zu hoch und defensiv fehlte der Zugriff. Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Füchse zunächst schwer. Aber sie kämpften und Torhüter Dejan Milosavljev wurde nun mehr und mehr ein Faktor. Knapp drei Minuten vor dem Ende brachte Jacob Holm die Berliner dann erstmalig in Führung (30:29). Doch die Berliner kassierten 18 Sekunden vor Ende noch den Ausgleich. Den letzten Wurf vergab Lasse Andersson.