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Mercateo Gruppe steigert im neuen Ausbildungsjahr die Anzahl der Ausbildungsplätze!

Mercateo-Vorstand-Peter Ledermann. Foto: Mercateo Gruppe
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Die Mercateo Gruppe steigert im neuen Ausbildungsjahr die Anzahl der Ausbildungsplätze. Starteten 2019 noch acht junge Leute in ihr Berufsleben, konnte Mercateo im August 2020 schon 13 neue Auszubildende und duale Studierende begrüßen. Während laut DIHK*) das Angebot an Ausbildungsplätzen derzeit sieben Prozent unter Vorjahresniveau liegt, investiert Mercateo verstärkt in selbst ausgebildete Fachkräfte. Insgesamt befinden sich 26 junge Mercateos in drei Lehrjahren in Ausbildung. Die jungen Kollegen werden Teil eines internationalen Teams: In 14 europäischen Ländern kümmern sich rund 600 Menschen um den größten B2B-Marktplatz Europas sowie das B2B-Netzwerk unite.eu.  Ein Gespräch der Mercateo Unternehmenskommunikation mit Caroline Klehr, Personalreferentin Young Talents bei Mercateo:

Frau Klehr, es ist Krise und Mercateo bildet aus, und zwar sogar mehr junge Leute als im letzten Jahr – wie geht das zusammen?

Caroline Klehr: Für uns passen herausfordernde Zeiten und Ausbildung sogar sehr gut zusammen. Zum einen haben wir schon vor Corona einen Zuwachs in der Anzahl der Ausbildungsplätze geplant. Unser Büro in Köthen ist seit 2005 bewährter Ausbildungsstandort, dort haben wir auch die meisten Ausbilder unter den Kollegen. Nun soll auch unser Hauptsitz Leipzig nachziehen; hier haben wir in den letzten Jahren die Voraussetzungen dafür geschaffen. Zum anderen glauben wir, dass es gerade jetzt wichtig ist, junge Leute im eigenen Haus zu qualifizieren und zu halten. Auch wir spüren natürlich die Auswirkungen der Krise, allerdings haben wir Grund zu Optimismus. Aufschwung und fortgesetztes Wachstum sollen dann nicht an Personalmangel scheitern. Die komplette Mercateo Belegschaft wurde im März 2020 ins Homeoffice geschickt. Noch immer arbeitet der Großteil der Mitarbeiter von Zuhause. Wie konnten da alle Ausbildungsplätze besetzt werden?

CK: Wir hatten bei Mercateo die komfortable Situation, dass digitales Arbeiten für uns kein Neuland war. Außerdem war unsere IT sehr gut vorbereitet, was eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Kollegen im Unternehmen sicherstellte. Im Personalbereich liefen Bewerbungen auch früher schon über ein Managementsystem, das alle Prozesse digital abbildet. Was wir verstärkt genutzt haben, waren Videointerviews statt klassischer Vorstellungsgespräche.

Brauchen Sie als Personalbetreuer nicht den persönlichen Kontakt zu Menschen?

CK: Zweifellos ziehen wir ein persönliches Gespräch immer vor – für uns als Personaler ist der direkte Kontakt essentiell. Allerdings konnten wir dahingehend in den letzten Monaten auch einige heilige Kühe schlachten. Es gehen in der Personal- und Ausbildungsarbeit eben doch mehr Dinge digital, als man vorher glaubte. Selbst das Onboarding neuer Mitarbeiter, also die Integration in Teams und Themen, verlief reibungslos dank Videochat, Intranet und anderer digitaler Tools. Da waren wir vorher ehrlich gesagt ziemlich skeptisch. Ganz sicher ist dabei auch unsere stabile und offene Firmenkultur ein Erfolgsfaktor. Und nicht zu vergessen: In der Generation der Auszubildenden und Studierenden hat man es mit jungen Leuten zu tun, die man zweifellos als „Digital Natives" bezeichnen kann. Für die ist „digital" nicht Ausnahmezustand, sondern Normalität.

In welchen Berufen wird bei Mercateo ausgebildet?

CK: Mittlerweile bilden wir eine breite Palette an Berufen aus: Kaufleute in den Bereichen Büromanagement, Dialogmarketing sowie Marketingkommunikation. Außerdem Mediengestalter Digital & Print, den relativ neuen Beruf der E-Commerce-Kaufleute und als Technologieunternehmen natürlich auch Digitalisierungsmanager, welche die früheren Informatikkaufleute abgelöst haben, sowie Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Die Fachrichtung unserer BA-Studierenden ist International Business Administration. Sie absolvieren bei uns ihre Ausbildungspraxis.

Was erwartet die jungen Leute bei Mercateo?

CK: So selbstverständlich das klingt: Auszubildende und Studierende bei Mercateo können sich auf ein Team freuen, das sie vom ersten Tag an fest ins Tagesgeschäft integriert, fördert und fordert. Der persönliche Ausbilder ist zudem jederzeit ansprechbar. Das ist bei weitem nicht überall gängige Praxis. Außerdem bieten wir ein vielfältiges innerbetriebliches Programm an. Dazu gehört gleich am Anfang ein umfangreiches Mercateo Onboarding und dann eine intensive fachliche Einarbeitung, die durch Schulungen immer wieder ergänzt wird. Daneben gibt es im Rahmen unseres Azubi-Campus regelmäßig Seminare zur Verbesserung der Soft Skills und methodischen Kompetenzen. Hier hat Corona tatsächlich auch bei uns einige Termine verschoben, aber für diese Angebote arbeiten wir derzeit an neuen Konzepten.

Des Weiteren ist uns wichtig, dass die jungen Menschen auch mal „raus kommen": fachliche und Standortrotationen – auch international – sowie Exkursionen sorgen dafür, dass sie ihren Horizont erweitern und sich im Unternehmen vernetzen können. Eine wichtige Praxiserfahrung sind Projekte, die sie komplett übernehmen, wie zum Beispiel die Weihnachtstombola oder den Volleyball-Cup.

Wie steht es mit Übernahmen am Ende der Ausbildungszeit?

CK: Unsere Auszubildenden in ein normales Arbeitsverhältnis zu übernehmen, ist grundsätzlich unser Ziel! Unsere Übernahmequote ist mit mehr als 90 Prozent überdurchschnittlich hoch. Auch in diesem Jahr konnten wir allen sieben Absolventen einen Arbeitsvertrag anbieten. Nur eine hat abgelehnt – weil sie nach England umgezogen ist. Vielen Dank für das Gespräch!  (* DIHK Ausbildungsumfrage Juni 2020)  Weitere Informationen über die Mercateo Gruppe  finden Sie hier: Eine Firmen-Pressemitteilung der Mercateo Gruppe.

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